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  • Fr., 24. November 2023, 10:07 Uhr
    Anpfiff ins Leben: SV Horchheim stellt renovierten Räume vor

    Jugendräume fertiggestellt

    Nur zufriedene Gesichter, beim SV und bei Anpfiff ins Leben. V.li. Benjamin Bürger, Sebastian Ebeling, Wilfried Adelfinger und Dietmar Pfähler. Foto: Felix Diehl


    Von Marcus Diehl › Der SV Horchheim hatte allen Grund zu feiern und sie können mehr als stolz sein, was sie erreicht haben. Das alles kann sich durchaus sehen lassen, was die Verantwortlichen vom SVH, auf die Beine gestellt haben.

    Die Initiative für die Umgestaltung der Vereinsräume kam durch das Projekt vom Anpfiff ins Leben mit der Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung. Den Aufruf, sich zu bewerben sind 139 Vereine aus der Metropolregion, nachgekommen. Letztendlich bekamen 20 Vereine den Zuschlag und durften sich auf jeweils 50.000 Euro, zweckgebundene Fördermittel, freuen. Dabei sind nicht nur Fußballvereine. Aus der näheren Umgebung durfte auch der Wassersportverein Lampertheim auf eine großzügige Unterstützung setzen.

    Viel früher als geplant konnten jetzt die Umgestaltung umgesetzt werden. Der SV Horchheim ist von den ausgewählten Clubs, der sechste, der mit den Erneuerungen fertig geworden ist. Im Beisein vom 1. Vorsitzenden Anpfiff ins Leben, Dietmar Pfähler, und dem Projektleiter Sebastian Ebeling, konnten die neuen Räume feierlich eingeweiht werden.

    Für die Stiftung stehen die Zukunft für Kinder und Jugendliche im Vordergrund. Für sie sind die Vereine ein wichtiger Lernort und ein kleines Auffangbecken für sozial schwächere Kinder. Dies möchte Anpfiff ins Leben, neben noch vielen anderen Projekte, finanziell unterstützen.

    Komplexe Bewerbung

    Schon bei der Bewerbung wurde den Vereinen einiges abverlangt. Zuständig beim SVH waren dafür Benjamin Bürger und Rouven Staeck, mit der Hilfe von Armin Staeck. „Wir passten genau in das vorgegebene Profil. Dass einige Vereine, an der Bewerbung schon scheiterten, zeigte, dass es keine einfache Aufgabe war“, spricht Benjamin Bürger über die Vorgehensweise. „Wir haben 20 Jugendteams, brauchen dazu qualifizierte Übungsleiter, wir mussten darlegen, Jugendliche zu fördern, nicht nur auf dem Platz, sondern auch für die Schule und das Leben. Mussten ein Gutachten über die Energieeffizienz ausstellen lassen.“

    Starke Jugendarbeit

    Zugutekam dem Verein, dass die Jugend schon immer im Vordergrund steht. Zusammen wurde ein neues und nachhaltiges Jugendkonzept entwickelt. Das eine Thema ist der Trainingsbetrieb. Mit lizenzierten Trainer und langjähriger Erfahrung. Dabei betont der Verein, dass ein wertschätzender Umgang auf Augenhöhe mit den Kindern sehr wichtig ist.

    Das zweite Thema sind die Zusatzangebote. Z. B., unter dem Motto, spielen-basteln-bewegen für Kinder im Grundschulalter. Außerdem können die Jugendlichen sich auf eine Hausaufgabenbetreuung stützen. Kontrolliert wurden diese Maßnahmen vom Projektleiter Sebastian Ebeling, schon vor der Zusage der Fördersumme. Bei einem Besuch hatte er auch gleich Einblicke in den Verein bekommen. Die Teilnahme bei Seminaren war auch verbindlich. Die Vereine wurden so auf die kommenden Aufgaben sensibilisiert.

    Überwachungskamera schützt Investition

    Eingeweiht wurden jetzt die neu gestalteten Jugendräume. Das Mobiliar ist völlig neu, eine Überwachungskamera installiert, automatische Rollläden eingebaut, Anschaffung von Laptops und Beamer, Heizung auf den neuesten Stand gebracht und überall energiesparende LEDs installiert. Im Sinne der Baumaßnahme wurden gleichzeitig die Geschäftsräume und Schiedsrichterumkleide neu gestaltet. Dazu konnte sich der Verein auf langjährige Unterstützer wie die Firma LöKa, Klaus Löcher und Klaus Kappes, den Gebrüder Meirer und der Rhenania, Oliver Schüttler setzen.

    1. Vorsitzende Wilfried Adelfinger: „Für uns als Verein ist es eine große Anerkennung, dass wir auserwählt worden sind. Es freut uns als Vorstand auch sehr, dass die Bewerbung und Ansprechpartner unsere jungen Leute gemanagt haben. Es zeigt, dass wir groß aufgestellt sind.“ Für Anpfiff ins Leben geht es bei diesem Projekt um das Ganze. Heutzutage reicht ein sportliches Angebot für Vereine nicht mehr aus. Sie kommen immer mehr in den Fokus, was neben dem Platz passiert. Der SV Horchheim hat die ersten Grundlagen dafür jetzt geschaffen.
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