LANDKREIS ALZEY-WORMS: Modellkommune des Förderprogrammes „JES“ / Jugendliche für Mitwirkung in Gesellschaft gewinnen
„Jung, eigenständig und stark"
Staatssekretär David Profit (2. von links) überreicht die Mitteilung über den Zuschuss an Landrat Heiko Sippel. Auch Jugendamtsleiterin Frederike Fleischer (links) und Kreisjugendpflegerin Christine Hassemer freuen sich über die Finanzspritze des Landes. Foto: Simone Stier
Die Beteiligung junger Menschen an gesellschaftlichen Prozessen ist Ziel des Förderprogramms des Landes Rheinland-Pfalz „JES! Eigenständige Jugendpolitik - mit PEP vor Ort“. Nachdem sich der Landkreis Alzey-Worms auf Beschluss des Jugendhilfeausschusses für die Teilnahme an dem Projekt beworben und den Zuschlag als Modellkommune erhalten hatte, überreichte Staatssekretär David Profit jetzt einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro zur Umsetzung: „Ich freue mich sehr, dass sich der Landkreis Alzey-Worms für das Landesprogramm beworben hat. Ziel ist es, junge Menschen anzusprechen und dabei zu unterstützen, sich an demokratischen Prozessen zu beteiligen.“ Die Fördersumme solle dazu beitragen, Projekte zu initiieren und die Umsetzung vor Ort auf den Weg zu bringen. „Ich freue mich, wenn dies auf fruchtbaren Boden trifft“, betonte der Staatssekretär. Auch als Vorsitzender des Schwimmbadvereins Gimbsheim seien ihm ehrenamtliche Aktivitäten und Mitgestaltung persönlich ein wichtiges Anliegen.
Nachhaltige Strukturen schaffen
„Junge Menschen müssen für die Demokratie gewonnen und zur Demokratie befähigt werden. Dies ist zur Erhaltung unserer gesellschaftlichen Strukturen essentiell“, betonte Landrat Heiko Sippel. Herzlich dankte der Kreischef dem Land für die Unterstützung bei der Umsetzung des Programms. Aufgabe sei es jetzt, in Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden nachhaltige Strukturen zur Beteiligung junger Menschen im Landkreis zu schaffen und Netzwerke zu knüpfen: „Jugendliche sind in unserer medialen Welt vielfältigen Einflüssen ausgesetzt. Umso wichtiger ist es für junge Menschen, das Gefühl zu haben, gehört zu werden und ein wertvoller Teil der Gesellschaft zu sein. Nur so können wir dazu beitragen, die Teilhabe an der Gesellschaft und die Demokratiebildung aktiv zu fördern.“ Der Ausbau von Beteiligungsstrukturen für junge Menschen und die Unterstützung von Jugendlichen in ihrer Selbstorganisation in den Kommunen sollen diese Entwicklung forcieren. Der Projektzeitraum umfasst zwei Jahre.