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Di., 10. Mai 2016, 22:19 Uhr
Kyra Wiegand, Adrian Burg und Malte Fritsche waren bei den Deutsche Meisterschaften im Schwimmen in Berlin erfolgreich
Junge SG-Mannschaft hinterlässt einen guten Eindruck
Kyra Wiegand schwamm mit 2:24,82 Bestzeit über 200 m Lagen einen neuen Vereinsrekord.
Klein aber fein war die Mannschaft der Kyra Wiegand die vom 5. bis 8. Mai in Berlin bei den Deutschen Meisterschaften antraten. Kyra Wiegand, Adrian Burg (beide Jg. 2000) und Malte Fritsche (Jg. 98) hatten sich für die DM qualifiziert und traten nun gegen die Schwimmelite aus ganz Deutschland an. Vor einer beeindruckenden Kulisse im Europa-Sportpark Berlin hinterließen sie einen guten Gesamteindruck. „Zwar hätte man sich ein wenig mehr erhofft aber“ so der SG Trainer Matthias Pfeiffer „letztendlich hat es an Frische gefehlt, sei es durch neue Trainingsmethoden oder am fehlenden Selbstbewusstsein“. Schließlich tobte der Bär im Europa-Sportpark, hatten Deutschlands beste Schwimmer hier doch die erste Chance, Olympianormen für Rio zu erreichen.
Angestrebtes Ziel für Kyra Wiegand über die 400 m Lagen war das B-Finale. Hierfür hätte man unter 5 Minuten bleiben müssen und leider hielt die Uhr für Kyra bei 5:08 ,55 an. Auch die 400 m Freistil liefen anders als gedacht. Mit 4:33,73 schöpfte sie ihre Möglichkeiten nicht aus. Über die 200 m Lagen fand sie zu ihrer alten Form zurück und schwamm mit 2:24,82 Bestzeit und damit einen neuen Vereinsrekord.
Auch bei den 1500 m Freistil (17:40,13) zeigte sie ein starkes Rennen auch wenn hier vielleicht mehr drin gewesen wäre „hier fehlte das Selbstvertrauen in das eigene Können, nämlich von Anfang an ein höheres Tempo zu schwimmen“, so der SG Trainer. Mit dieser Zeit schwamm sie aber immerhin auf Platz 16.
Adrian Burg blieb hinter seinen Möglichkeiten
Adrian Burg schwamm über die 400 m Lagen neue Bestzeit in 4:50,58 blieb aber leider bei den 400 m Freistil (4:16,69) unter seinen Möglichkeiten. Über die 200 m Lagen mit 2:15,91 und die 200 m Freistil (1:59,46) schwamm er dann wieder persönliche Bestzeiten. „Leider“ so Matthias Pfeiffer „merkte man Adrian seinen Trainingsrückstand durch Krankheitsausfall an“. Aber man konnte einen Blick auf die Konkurrenz werfen und somit einen Eindruck bekommen, was an Training noch vor einem liegt.
Der Dritte im Bunde, Malte Fritsche, der seinen ersten Start erst am dritten Tag hatte, begann seinen 200 m Rücken Wettkampf sehr stark. Auf den zweiten 100 m verließ in aber seine Kraft und so schlug er mit 2:12,77 an. Über die 100 m Rücken schwamm er mit 1:00,59 eine neue Bestzeit mit Vereinsrekord.
Erschöpft und mit vielen neuen Eindrücken traten alle die Heimreise an und freuen sich auf die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften, die in vier Wochen ebenfalls in Berlin ausgetragen werden. Wie heißt es so schön. „..ich hab noch einen Koffer in Berlin..“.