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  • Mo., 25. Februar 2019, 09:25 Uhr
    Charity-Stream von Wormser Youtubern findet Anklang / Über 1.000 Euro online gesammelt

    Junge Spende für die Lebenshilfe

    Von Links: Youtuber Luca Bossio mit Werkstattleiter Hartmut Krämer, stellvertretend für Geschäftsführer Norbert Struck, bei der Scheck-Übergabe der Streamspenden.


    Von Leonie Ahlert. Luca Bossio spielte schon immer gerne das Fußballsymulationsspiel Fifa. Bereits früh entdeckte er verschiedene Kanäle auf YouTube und ist bis heute begeistertet Zuschauer. Im November vergangenen Jahres erstellte er dann seinen ersten eigenen Kanal, zwar hatte er einige Zeit zuvor gemeinsam mit einem Bekannten schon einmal ein wenig herumprobiert, dies damals jedoch aus Zeitgründen aufgegeben. Mit seinem neuen Kanal, auf dem er vor allem Fifa spielt, sowohl zusammengeschnittenen Videos von 5 bis 10 Minuten, als auch in Livestreams, knackte er schnell die 50.000 Abonnenten-Marke.

    „Die erste Hürde ist nicht leicht, aber hat man erstmal eine gewisse Zahl an Zuschauern gesammelt, geht es irgendwann ganz einfach“, erklärt der 20-jährige Wormser, der letztes Jahr das Abitur am Rudi-Stephan-Gymnasium absolviert hat. „Ein Stream ist etwas besonderes. Alles ist live, alles ist echt und alles kann passieren.“ Um sich bei seinen Abonnenten zu bedanken, hatte sich Luca eine außergewöhnliche Idee überlegt: Einen 12 Stunden andauernden Livestream. Hier spielten er und YouTube-Kollege Leroy Ben Paul gemeinsam mit den Zuschauern für den guten Zweck. „Spenden sind bei Streams keine Seltenheit. Follower geben oft kleine Beträge als Aufmerksamkeit oder als Dank für die kostenlose Unterhaltung“, lächelt Luca, „Das brachte mich darauf, dass man dieses Geld für einen guten Zweck benutzen könnte.“

    Mit ihrem Charity-Stream wollten die beiden YouTuber außerdem zeigen, wie es hinter den Kulissen aussieht und dass man mit einer so großen Reichweite viel Gutes bezwecken kann. Als Spendenziel entschied sich Luca für die Lebenshilfe in Worms, weil er gerne lokale Organisationen unterstützen möchte. In den zwölf Stunden sind über 1000 Euro zusammengekommen und auch er selbst legt noch etwas aus eigener Tasche dazu. „Es geht nicht nur darum, wie viel man spendet, sondern dass man etwas tut. Schon 50 Euro wären der Wahnsinn gewesen. Dass wir so viel Geld am Ende sammeln, damit hätte keiner gerechnet!“

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