
Wie geht es eigentlich bei der Berufsfeuerwehr zu? Dieser Frage gingen nun 19 Jugendliche der Jugendfeuerwehr Stadtmitte beim Berufsfeuerwehrtag auf den Grund, denn sie durften einen 24-Stunden-Dienst unter realen Bedingungen auf der Hauptfeuerwache absolvieren. Los ging es deshalb bereits um 7 Uhr morgen, da hieß es „Antreten zum Dienst!“ – eben wie bei der „echten“ Feuerwehr. Was die Berufsfeuerwehrkameraden tagtäglich erleben, durften die Jugendlichen gleich selbst nachempfinden, denn bereits kurz nach dem Antreten ging der erste „Alarm“ ein. Die Kameraden der Einheit Stadtmitte hatten sich verschiedenste Szenarien einfallen lassen, um dem Nachwuchs das „echte“ Feuerwehrleben näherzubringen.
Von Tierrettung über Gefahrstoffeinsatz bis hin zu einem Kellerbrand rückten die Jugendlichen genauso wie ihre beruflichen Vorbilder zu verschiedensten Einsätzen aus. Verschnaufpausen gab es phasenweise kaum – echtes Feuerwehrleben eben. Egal, ob beim Spielen im Hof, beim gemeinsamen Essen mit der Berufsfeuerwehr oder beim theoretischen Unterricht, jederzeit waren die Jungen und Mädchen in Alarmbereitschaft. Und wie es sich für Berufsfeuerwehrleute gehört, übernachteten die Jugendlichen auch auf der Wache, um morgens vom ersten Alarm aus dem Schlaf gerissen zu werden.
Die Jugendfeuerwehr der Einheit Stadtmitte trifft sich jeden zweiten Samstag im Monat (ungerade Kalenderwochen; nicht in den Ferien bzw. an Feiertagen) um 9.30 Uhr in der Hauptfeuerwache in der Kyffhäuser Straße. Das Programm ist vielfältig: Die Jugendlichen im Alter zwischen zehn und 16 Jahren lernen unter anderem einfache technische Hilfe und Brandbekämpfung, aber auch der Gemeinschaftssinn kommt nicht zu kurz: Ausflüge, Spieletage und auch Zeltlager gehören ebenfalls dazu.
Ansprechpartner für die Jugendfeuerwehr Stadtmitte sind Eike Beckerle, Telefon 0176/22302030, und Marcus Bachor, Telefon 0176/64973288.
Beitrag aus der Rubrik