TSG Pfeddersheim: Neuzugänge für die TSG Pfeddersheim / Trainingsbetrieb für die neue Oberliga-Saison startet am 22. Juni
Kader fast vollständig
Auf seinen Torjubel müssen die TSG Fans in naher Zukunft verzichten. Ein herber Verlust ist die eingelegte Fußballpause von Tobias Bräuner. Nicht nur auf dem Platz, auch neben dem Platz wird er dem Team fehlen. Archivfoto: Felix Diehl
Am Donnerstag, dem 22. Juni, beginnt für die TSG Pfeddersheim schon wieder der Trainingsbetrieb für die neue Oberliga-Saison. Dabei werden sich einige Veränderungen im Kader finden. Der Trainerstab um Tobias Ehrenberg wird in bewährter Form aber weiter arbeiten. Doch die Mannschaft wird für die neue Spielzeit ein anderes Gesicht bekommen, haben doch wichtige Spieler den Verein verlassen.
Schwer zu verkraften dürfte der Verlust von Kapitän Tobias Bräuner sein. Es sind berufliche Gründe, die ihn dazu zwingen, eine Pause mit dem Fußball einzulegen. So ganz weg wird er aber nicht sein und ein kleines Hintertürchen für die Zukunft bleibt immerhin noch offen. Für den Sportlichen Leiter Rolf Emrisch ein Verlust: „Nicht nur auf dem Platz wird er uns fehlen, sondern auch als Kapitän hatte er seine Qualitäten“.
Zwischen dem VFR Wormatia Worms und der TSG, entwickelte sich ein kleines „Bäumchen wechsel dich“. Je zwei Spieler von den beiden Vereinen wechseln zum zukünftigen Kontrahenten. Von der Wormatia ziehen es Pascal Schmidt und Marco Bresser zur TSG. Den umgekehrten Weg gehen Vincent Haber für die Oberliga, und Christoher Ludwig für die Landesliga-Truppe. Alle Wechsel verliefen auf einer sehr freundschaftlichen Basis“, betonte Rolf Emrisch die gute Zusammenarbeit mit dem VfR.
Langer Abstiegskampf
Zu 99 Prozent würde der Kader für die neue Saison stehen. Nur wenn ein sportlich sehr interessanter und dazu menschlich passender Spieler „um die Ecke käme“, würde die TSG noch einmal zuschlagen. Rolf Emrisch: „Normalerweise haben wir viel früher unseren Kader schon zusammen, doch nach dem Trainerwechsel im vergangenen Winter und dem langen Abstiegskampf waren die Pläne etwas komplizierter in diesem Jahr. Was mich aber sehr gefreut hat, ist die Tatsache, dass wir fast mit dem gleichen Kader auch in die Verbandsliga gegangen wären. Das zeigt, welch tolle Moral in der Truppe, vor allem in der Abstiegsrunde, geherrscht hat“.
Der Kader beträgt eine 25 Mann-Stärke. Außer im Tor werden in allen Mannschaftsteilen einige wichtige Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen. Vor allem in der Vierer-Kette werden Nils Gans, Christopher Ludwig und vielleicht auch noch Kenan Dogan, bei ihm ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, schmerzlich fehlen.
Altersdurchschnitt verjüngt
Im Bereich der Abwehr stehen die Stammkräfte Vincent Haber, Tobias Bräuner und Benjamin Himmel nicht mehr zur Verfügung. In der Offensive wechselte Vllznim Dautaj den Verein. Bei den Neuzugängen sind viele Talente darunter, die noch sehr entwicklungsfähig sind. Der Altersdurchschnitt im Kader wurde noch einmal stark verjüngt.
Trotzdem gehen die Verantwortlichen der TSG mit einem großen Selbstvertrauen in die neue Saison. „Wir sind sehr optimistisch. Wir haben zwar viele junge Spieler hinzubekommen, aber alle sind sehr ehrgeizig und voller Tatendrang. Sie werden unsere Erwartungen erfüllen. Ein Mittelfeldplatz ist im Reich des Machbaren.“ Damit ist Rolf Emrisch sicher, nicht noch einmal in den Abstiegssog zu geraten. Denn auch im nächsten Jahr, kann es bis zu sechs Absteiger geben. Die 20-er Liga, soll endlich wieder auf 18 Teams geschrumpft werden. Wenigstens kehrt die Oberliga wieder zum alten System zurück, mit einer normalen Vor- und Rückrunde.
Die Zugänge
Defensive: Mor Josif Horvat, VFR Grünstadt; Elias Wekesser, Olympia Kirrlach; Marco Bresser und Pascal Schmidt, VFR Wormatia Worms
Mittelfeld: Baris Barut, FC Speyer; Blendoar Kryeziu, TuS Rüssingen; Nico Majda, ASV Fußgönheim
Die Abgänge: Vllaznim Dautaj, Nibelungen Worms; Vincent Haber, Wormatia Worms; Christopher Ludwig, Wormatia II; Nils Gans, Schott Mainz; Berke Yücel, Waldhof Mannheim II; Waaris Bhatti, FSV Jägersburg; Tobias Bräuner und Benjamin Himmel machen eine Pause; Marius Schafhaupt, noch unbekann