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  • So., 12. Mai 2024, 19:05 Uhr
    FUSSBALL-OBERLIGA: TSG Pfeddersheim in Koblenz „auf verlorenem Pfosten“

    Kader gibt nicht mehr her

    Nach seiner Roten Karte in Bitburg musste Nico Najda sechs Spiele pausieren. In Koblenz durfte er wieder mitwirken. Er wird auch in der nächsten Saison in der Verbandsliga für die TSG spielen. Archivfoto: Felix Diehl


    Von Marcus Diehl › Bei der TSG Pfeddersheim ist in der Fremde in dieser Saison einfach nichts zu holen. Auch wenn das Team mit dem bereits feststehenden Abstieg eigentlich ohne Druck und mit viel Spaß in die Partie gehen könnte, schaffen sie es nicht, das umzusetzen.

    Beim FC Rot-Weiß Koblenz gab es die erwartete Niederlage. Mit 5:0 (2:0) fiel sie dabei recht deftig aus. Trainer Björn Miehe: „Schon seit Wochen gibt der Kader einfach nicht mehr her. Es war wieder einmal für die Oberliga zu wenig. Auch wenn die Niederlage zwei Tore zu hoch ausgefallen ist.“

    Offensive und Defensive zu schwach

    Das große Manko zeigte sich wieder einmal sehr eindrucksvoll: in der Offensive keine Durchschlagskraft und in der Defensive die Anfälligkeit bei Standards mit hohen Bällen. Alles Dinge, die seit dem ersten Spieltag zu beobachten waren und bekannt sind. Eigene Gefahr entwickeln, kam auch nur durch einige Standards.

    Nach einem Eckball kommt Lion Schubach zum Anschluss, am Tor vorbei. Bei einem Freistoß kann David Boateng aus zwei Metern Entfernung den Ball nicht im Tor unterbringen. Zu diesem Zeitpunkt führte Koblenz schon mit 1:0. Nach einem Abstimmungsfehler in der Defensive tauchte Jerome Albera frei vor dem Tor auf und hatte kein Problem, den Ball im Tor unterzubringen. Der nächste Nackenschlag Sekunden vor der Halbzeit. Bei einem Eckball köpft Leon Wilki eine ganz komische Bogenlampe und der Ball landet an den langen Pfosten und ins Tor.

    Abseits verhindert Anschlusstreffer

    „Wir wollen uns in jedem Spiel ordentlich präsentieren, bis zur 60. Minute ist es uns auch gut gelungen“, sagte Björn Miehe und spricht schon an, wie die zweite Hälfte verlaufen ist. Es gelang sogar der vermeintliche Anschlusstreffer. Nach einem Abschluss aus der Ferne köpft Ryoji Matsumura den Abpraller ins Tor, leider aus einer Abseitsposition.

    Kurz darauf das 3:0 für Koblenz und wieder nach einer Ecke. Der Torschütze war Nao Oriyama. Der vierte Gegentreffer war ein Elfmeter. Lion Schubach hat den Fuß stehen lassen und German Kurbashyan verwandelte sicher.

    Unnötiges Gegentor

    Sekunden vor dem Ende fiel das letzte Gegentor. In Höhe der Mittelinie verloren Reda Chkifa und Jason Onyejekwe den Ball gegen Koblenzer Spieler. Auch wenn es die letzte Minute und das Ergebnis schon klar war, darf trotzdem mit etwas mehr Tempo der Rückwärtsgang angetreten werden. Gedankenschnell reagierte aber nur der Gastgeber und setzte in Überzahl durch Leon Wilki den Ball zum 5:0 ins Netz. Eine Partie, wie sie zum x-ten Male in dieser Spielzeit abgelaufen ist.

    Nächstes Spiel gegen Cosmos Koblenz

    Noch sind zwei Spiele zu bestreiten. Am Samstag ist das letzte Heimspiel in der Oberliga. Um 15.30 Uhr kommt Cosmos Koblenz. Die letzte Gelegenheit, den treuen Anhang wenigstens noch einmal zu verwöhnen.
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