Parkhaus am Dom: Tiefbauarbeiten beginnen im Februar / Optimale Nutzung für Neubau / Mehr Fahrkomfort und 317 Stellplätze / Kompetenz in Planung einbringen
Kampfmittelsondierung ist abgeschlossen
Die Kampfmittelsondierung auf dem Gelände in der Koehlstraße ist beendet. Die Tiefbauarbeiten sollen im Februar beginnen.
Die Kampfmittelsondierung ist abgeschlossen, die Tiefbauarbeiten für das Parkhaus Am Dom werden im Februar nächsten Jahres beginnen. Die Gründung, also die konstruktive und statische Ausbildung des Übergangs vom Bauwerk zum Boden, wird aus 66 Bohrpfählen mit drei unterschiedlichen Durchmessern bestehen. Sobald die Gründung fertiggestellt ist, soll der Rohbau errichtet werden. „Geplant ist, dass das Parkhaus im ersten Quartal 2018 fertiggestellt wird“, berichtet Oberbürgermeister Michael Kissel.
Optimale Nutzung für Neubau
Mit dem vollständigen Abriss aller Gebäude auf dem Gelände in der Koehlstraße kann das Grundstück bei dem Neubau optimal ausgenutzt werden. Errichtet wird ein Parkhaus in Stahlskelettbauweise mit Stahlträgern und Stahlstützen, die Fassade soll aus Profilglas hergestellt werden. „Da die einzelnen Profilgläser im Abstand von jeweils 20 cm angebracht werden, können wir eine natürliche Belüftung gewährleisten und auf Feuerlöscheinrichtungen sowie Brandmelde- und CO-Warnanlage verzichten“, erläutert Baudezernent Uwe Franz. Somit verringern sich die Herstellungskosten sowie die späteren Betriebs- und Wartungskosten.
Mehr Fahrkomfort und 317 Stellplätze
Für Parkhausnutzer soll der Fahrkomfort durch eine breitere Ein- und Ausfahrt, breitere Auf- und Abfahrten sowie größere Parkflächen steigen. Zur Erinnerung: In dem Neubau entstehen 317 Stellplätze mit einer Breite von 2,80 Metern, elf Eltern-Kind-, zehn Frauen- und 13 Behindertenparkplätze, drei Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Die Stellplätze werden sich auf 14 halbversetzten Ebenen verteilen. „Ein wesentlicher Unterschied zum alten Parkhaus wird sein, dass die Parkebenen komplett stützenfrei auskommen werden, was das Einparken erleichtern wird“, so Uwe Franz.
Kompetenz in Planung einbringen
Die zuständigen Planer hätten sich im Vorfeld mehrere Parkhäuser in der Umgebung angeschaut und gute Lösungen für das neue Gebäude in der Koehlstraße übernommen, berichtet OB Kissel. Der Bodenbelag etwa verhindert das Eindringen von Wasser und Tausalzen, die den Beton dauerhaft belasten. Ein optimales Quergefälle auf den Parkebenen sorgt dafür, dass Wasser schnellstmöglich in die Entwässerungsrinnen abgeleitet wird. „Wir arbeiten mit kompetenten Partnern zusammen, die ihre jahrelange Projekterfahrung in die Planung und Ausschreibungen der Baumaßnahme einbringen“, unterstreicht der Stadtchef.