Fr., 23. Oktober 2020, 08:17 Uhr
DIGTALISIERUNG: Mit pädagogischem Konzept für den digitalen Unterricht und Fortbildungen auf dem Weg in die Zukunft
Karl-Hofmann-Schule wird durch Erasmus+ der EU gefördert
Digitalisierung ist an der Karl-Hofmann-Schule Berufsbildende Schule (KHSW) nicht erst seit dem Corona Lockdown ein zentrales Thema. Bereits vor Corona hatte sich das Kollegium der Schule auf den Weg zu mehr Digitalisierung gemacht. „Wie richtig diese Entscheidung war, zeigte die Entwicklung in den vergangenen Monaten“, so Schulleiter Jens Leilich. Neben der technischen Ausstattung der Schule steht bei der Digitalisierung die Weiterbildung des Personals im Fokus der Anstrengungen. Die Europäische Union unterstützt die KHSW nun auf dem Weg zur digitalen Schule und hat einen Antrag „Digitale Kompetenz und Industrie 4.0“ befürwortet. Ziel ist es einen Teil des Lehrpersonals in verschiedenen Informations- und Kommunikations-Technologien (IKT) weiterzubilden, spezifische Fragestellungen unserer Schule mit internationalen Trainern zu erörtern und die Fortbildungen als strategisches Instrument für die Weiterentwicklung und Internationalisierung der Schule zu nutzen.
In den beiden kommenden Schuljahren stellt die Europäische Union Mittel zur Verfügung, damit Lehrkräfte einzeln oder in Partnerarbeit an internationalen Fortbildungen bei unterschiedlichen Instituten, Hochschulen oder Partnerschulen teilnehmen können. Das Programm der EU steht unter dem Motto "Changing lives. Opening minds.“ Gleichzeitig habe die Schule ein Digitalisierungskonzept auf die Beine gestellt und an den Schulträger weitergeleitet. Neben einem Ausstattungskonzept, das Campus WLAN, digitale Tafeln und Tablets vorsieht, habe man auch ein pädagogisches Konzept für den digitalen Unterricht erstellt. Die Mittel der Europäischen Union helfen dabei, die Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer weiter voranzutreiben. „Bleibt zu hoffen, dass diese Maßnahmen auch in den kommenden zwei Jahren realisiert werden können und nicht durch zukünftige Coronabeschränkungen in Europa ausgebremst werden“, erklärt Leilich abschließend.