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  • Do., 21. November 2013, 12:35 Uhr
    ASB Worms stellt im ersten Team zwei Helfer für den Einsatz auf den Philippinen

    Karlheinz Pfaff und Guido Reiter fliegen heute in die Katastrophenregion

    Am heutigen Freitag, dem 22. November 2013 fliegen Karlheinz Pfaff und Guido Reiter vom Wormser ASB gemeinsam mit acht weiteren Helferinnen und Helfern nach Palo, einer Stadt mit rund 65.000 Einwohnern, südlich von Tacloban. Dort leisten sie als Mitglieder des ersten von bislang geplanten drei Teams der Auslandshilfe-Schnelleinsatzgruppe FAST (First Assistance Samaritan Team) des ASB basismedizinische Hilfe. Ausgerüstet sind die Helfer mit einem „Emergency Health Kit“ für die medizinische Versorgung von 30.000 Menschen. Im Katastrophengebiet werden die ASBler eine Ambulanz einer belgischen Organisation „B-FAST“ übernehmen und weiter betreiben. Die Helfer aus Belgien hatten direkt nach dem Tayfun Soforthilfe für verletzte Personen geleistet und jetzt um die Übernahme der Ambulanz gebeten.

    Karlheinz Pfaff wird im ersten Team die Funktion des technischen Leiters übernehmen. Pfaff, beim ASB als Leiter Notfalldienste beschäftigt, ist ein erfahrener Auslandshelfer, der diese Funktion bereits mehrfach begleitet hat. Zuletzt beim Einsatz im Nordirak vor einem Jahr.

    Für Guido Reiter, hauptamtlicher Rettungsassistent, der als medizinischer Helfer tätig wird, ist es der zweite Einsatz im FAST Team. Er war 2009 nach dem Erdbeben in Indonesien im Einsatz.

    FAST-Team aufgestockt
    Entgegen der ersten Planung wurde das FAST-Team um zwei Helfer aufgestockt. Der Bedarf in der Zeltambulanz in Palo ist nach wie vor groß, jedoch ist die erste Phase der Trauma- bzw. Akut-Behandlungen von Patienten dort jetzt abgeschlossen. Dazu gehören z.B. Operationen, das Richten von Brüchen oder Amputationen. Das FAST ist spezialisiert auf die basismedizinische Versorgung, die sich an diese Trauma-Phase anschließt.

    Das heißt sie behandeln, z.B. Infektionen, Atemwegs- und Durchfallerkrankungen, führen kleinere Operationen durch oder kümmern sich um die Wundversorgung. "Im Grunde genommen arbeiten wir hier wie in einer mobilen Hausarztpraxis", erklärt Karlheinz Pfaff.

    ASB-Einsatzleiter ist bereits vor Ort
    Einsatzleiter Axel Schmidt vom ASB Bundesverband ist bereits seit einer Woche auf den Philippinen und beschreibt die Situation dort so: „Das Problem – im Unterschied zum Beispiel zur Erdbebenkatastrophe von Haiti – ist, dass die Einsatzgebiete weit auseinanderliegen und nur schwer zu erreichen sind. Die meisten Straßen sind nicht mehr befahrbar. Das Ausmaß der Katastrophe ist gewaltig.“ Logistische Hilfe ebenfalls von Samaritern aus Worms Im Zentrallager des ASB in Troisdorf wurden am Mittwoch erste Zagesboxen und weiteres Einsatzmaterial für den Hilfsgüterflug verladen.

    Maßgeblich am Transport beteiligt ist Ernst Hirschmugl. Er ist Rettungsassistent beim ASB in Worms und dort ehrenamtlich für die Auslandshilfe zuständig. Er bringt das Material für die FAST-Helfer nach Frankfurt. Vom dortigen Flughafen startet am Freitag ein Frachtflugzeug vom Typ MD-11 nach Manila. Neben dem ASB Material hat es außerdem weitere 55 Tonnen Hilfsgüter an Bord. Das Flugzeug der Lufthansa fliegt das Material für die „Aktion Deutschland hilft“, einem Zusammenschluss verschiedener Hilfsorganisationen, in der der ASB Mitglied ist.

    Der ASB bittet um Spenden für die Menschen auf den Philippinen: Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland Stichwort: Taifun Haiyan Spendenkonto: 1888, Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ: 370 205 00 Spendenhotline: (0800) 111 47 11 oder online www.asb.de

     

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