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  • Mo., 11. August 2014, 16:26 Uhr
    Arbeiten zur Einrichtung eines Ganztagsschulangebots in vollem Gange

    Karmeliter-Realschule „wächst”

    Karlheinz Mathieu und Alexander Mehlmann von der Abteilung 6.5 – Hochbau sowie Dezernent Uwe Franz machen sich ein Bild von der der künftigen Mensa (von links).


    Sommerzeit ist Ferienzeit? Nicht in der Karmeliterschule! In der Realschule plus wird gewerkelt, was das Zeug hält, denn hier sind die Arbeiten zur Einrichtung eines Ganztagsschulangebots in vollem Gange.

    Bereits im April hatten die Baumaßnahmen am „Stelzenbau“ begonnen. Der untere Bereich, der früher als überdachter Schulhof fungierte, wird nun ausgebaut, damit darin eine Mensa untergebracht werden kann. Zudem wird das Gebäude zur Hofseite hin erweitert.

    In der künftigen, mit ihrer Glasfront lichtdurchfluteten Mensa werden 138 Schüler Platz haben. Der Küchenbereich wird abgetrennt, sodass der Raum auch als Aula oder Veranstaltungsort genutzt werden kann. Erst vor wenigen Tagen wurden 48 Kubikmeter Beton angeliefert, der in etwa zwei Wochen eine stabile Decke bilden wird. Doch nicht nur im Bereich des Stelzenbaus sind Baumaßnahmen erforderlich: Mit der Zusammenfassung der Karmeliter Realschule plus am Standort Goethestraße ist der Platzbedarf deutlich gestiegen, denn es gilt, 700 Schüler – davon etwa 120 Ganztagsschüler - unterzubringen. Bisher war die Karmeliter-Realschule auf die Gebäude der ehemaligen Staudinger Hauptschule und den Standort Goethestraße verteilt.

    Um dem neuen Platzbedarf gerecht zu werden, wird das historische Hauptgebäude am Standort Goethestraße aus dem Jahre 1877 aufgestockt und um zwei Fach- und sieben Klassensäle sowie um eine Bibliothek erweitert. Darüber hinaus soll das Gebäude mit einem Aufzug ausgestattet werden. Dafür muss auch das Treppenhaus baulich verändert werden. Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen wird die Schule über insgesamt 13 Fach- und 28 Klassensäle verfügen.

    „Da wir im laufenden Schulbetrieb bauen, werden während der Dauer der Arbeiten neun Klassensäle in modernen Mobileinheiten auf dem Schulhof vorgehalten“, erklärt Dezernent Uwe Franz.

    Der Ganztagsschulbetrieb wird nach den Sommerferien beginnen, deshalb wurde im Hauptgebäude bereits eine provisorische Mensa eingerichtet. „Wir versuchen, die Unannehmlichkeiten für Schüler und Lehrer so gering wie möglich zu halten, doch Beeinträchtigungen gibt es leider immer, wenn im laufenden Betrieb gebaut wird“, so der städtische Projektleiter Alexander Mehlmann.

    Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 11,5 Millionen Euro, das Land bezuschusst die Maßnahme mit 4,4 Millionen. Dies entspricht 38 Prozent der Gesamtkosten. Die Grundlagenermittlung bis zur Genehmigungsplanung hat das Büro a e con/Hackmer Architekten BDA aus Worms übernommen. Die Ausführungsplanung bis zur Objektüberwachung wird durch den Bereich 6 - Planen und Bauen, 6.5 Hochbauabteilung erbracht.

    Bis zum Frühjahr 2016 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen und die Mensa in Betrieb genommen sein. Dann werden die Bauarbeiten im Hauptgebäude anlaufen.

     

     

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