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  • Fr., 22. September 2023, 10:17 Uhr
    HANDWERKSKAMMER: Rheinhessisches Handwerk startet mit Plus ins neue Ausbildungsjahr

    Karrierechancen für Auszubildende






    Zum Stichtag am 31. August registrierte die Handwerkskammer Rheinhessen insgesamt 1.019 neue Lehrverträge, was einem erfreulichen Plus an Ausbildungsverträgen von rund 7,4 Prozent zum Vorjahr entspricht.

    „Dass wir im Vergleich zum Vorjahr eine steigende Zahl an neuen Auszubildenden präsentieren können, zeigt, dass sich mehr und mehr rumspricht, dass eine Tätigkeit im Handwerk inhaltlich erfüllend und zukunftssicher ist. Um den Klimawandel effektiv zu bekämpfen, braucht das rheinhessische Handwerk zukünftig aber noch mehr Auszubildende, die diese enorme Menschheitsaufgabe konkret vor Ort umsetzen“, erläutert Hans-Jörg Friese, Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen.

    Im Handwerk durchstarten

    Das Handwerk bietet aber auch eine enorme persönliche Karrierechance für neue Auszubildende: „In einem wachsenden Wettbewerb um Fachkräfte haben junge Handwerkerinnen und Handwerker jetzt die besten Chancen. Wer eine nachhaltige, wertschätzende Ausbildung mit besten Berufsmöglichkeiten und einen krisensicheren Arbeitsplatz sucht oder sich direkt nach der Ausbildung erfolgreich selbstständig machen möchte, kann im Handwerk wie in keinem anderen Wirtschaftszweig richtig durchstarten.“

    Besonders zulegen konnten unter anderem die Berufe „Fahrzeuglackierer“ (+82% zu 2022), „Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker“ und „Konditor“ (jeweils +50% zu 2022), Zimmerer (+44%) sowie Kraftfahrzeugmechatroniker (+21%). Das rheinhessische Handwerk liegt mit seinen Ausbildungszahlen auch deutlich über dem Landestrend von plus 4,4 Prozent im rheinland- pfälzischen Handwerk im Vergleich zu 2022.

    Fachkräfte nicht ersetzbar

    „Dies zeigt, dass das Handwerk gerade in Rheinhessen strukturell sehr gut aufgestellt ist und stabil in die Zukunft geht. Anders als viele akademische Berufe brauche es trotz künstlicher Intelligenz noch gut ausgebildete Personen, die konkret vor Ort installieren, reparieren und neu bauen“, betont Anja Obermann, Hauptgeschäftsführerin der Kammer. „Für uns ist die steigende Zahl an Ausbildungsverträgen Bestätigung und Ermutigung, unseren Kurs der intensiven individuellen und praxisorientierten Berufsorientierung konsequent fortzuführen und auszubauen“, so Obermann.

    Noch Chancen für Nachzügler









    Auch für Nachzügler ist es noch nicht zu spät. Der Einstieg in eine Ausbildung – auch für das Ausbildungsjahr 2023/2024 – oder das Kennenlernen von Berufen und Betrieben ist mittels Praktika in fast allen Bereichen weiterhin möglich. Interessierte Bewerber können sich gerne unter Telefon 06131/999-494 oder per E-Mail an ausbildung@hwk.de informieren.



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