Mo., 13. Mai 2019, 12:20 Uhr
CDU Chef Senn überrascht von der Darstellung der Verwaltung / Hoffnung für vertrauensvolle Zusammenarbeit noch nicht verloren
Kein Runder Tisch zum Bergkindergarten
Der angekündigte „Runde Tisch“ zu den Kindergraten-Container in der Paternunsschule fand nicht statt. „So war die Anordnung in einem Quadrat sinnbildlich für die Veranstaltung. Denn es wurden hier keine Lösungsvarianten diskutiert, wie die Ankündigung hoffen ließ. Stattdessen wurde die fertige Lösung den Teilnehmern vorgestellt, an der die Verwaltung keinen weiteren Spieleraum für Veränderungen in Aussicht gestellt hatte”, so CDU-Vorsitzender Gerold Senn.
Auch sei der eingeladene Teilnehmerkreis nicht nachvollziehbar gewesen. Daher zeuge die mangelnde Einbindung der Beteiligten bereits im Vorfeld nicht gerade von gewollter Transparenz. So sei auch keine Einladung an Vereinsvertreter und die Ortsbeiratsmitglieder ergangen. Der Kritik von Baudezernent Uwe Franz entgegnete Senn: „Die Verwaltung hat nicht nur die Aufgabe, sondern vor allem auch die Pflicht nach GemO §75 den Ortsbeirat hierbei aktiv mit einzubinden.“
Ebenfalls solle die Containerlösung entgegen der Darstellung zudem länger als 2022 andauern. „Natürlich wäre es wünschenswert, dass die Fertigstellung der Pfrimmtal-Realschule aufgrund bindender Förderzusage pünktlich fertig gestellt wird“, nimmt Senn die Aussage von Franz wohlwollend zu Kenntnis. Aber erst nach dem Auszug sei es möglich, den Umbau des Hauptgebäudes in Angriff zu nehmen. Hierfür bedürfe es auch wieder mehrjähriger Bauzeit. Und bei diesem Ausblick seien weitere, ungeplante Sanierungsfälle städtischer Gebäude in keinerlei Hinsicht berücksichtigt.
So war der CDU-Vorsitzende insgesamt überrascht von der Pressemeldung. „Für mich ist es nicht nachvollziehbar, wie der Verlauf und Inhalt der Veranstaltung so gegensätzlich zur Wahrnehmung vieler Teilnehmer dargestellt werden kann“. Dennoch biete die Zusicherung der Verwaltung über eine regelmäßige und zeitnahe Information eine Chance. So habe Senn immer noch die Hoffnung, zukünftig wieder vertrauensvoller mit der Verwaltung zusammen arbeiten zu können.