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  • Mi., 22. Mai 2024, 15:24 Uhr
    VOLKSBANK ALZEY-WORMS: Gutes Geschäftsjahr der Genossenschaftsbank / Drei Prozent Dividende werden an Mitglieder ausgeschüttet

    „Kerngesund, ertrags- und eigenkapitalstark“

    Akteure und Hauptpersonen der Vertreterversammlung der Volksbank Alzey-Worms mit Niederlassung VR-Bank Mainz. Foto: Volksbank/Rudolf Uhrig (oH)


    „Die Volksbank Alzey-Worms mit ihrer Niederlassung VR-Bank Mainz ist kerngesund, ertrags- und eigenkapitalstark und hat die Weichen ganz klar in Richtung Zukunft gestellt.“ Diese Botschaft zog sich wie ein roter Faden durch die ordentliche Vertreterversammlung der Genossenschaftsbank im Mozartsaal des Wormser Kultur- und Tagungszentrums.

    Sowohl der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Stache als auch die Vorstandsmitglieder der Bank, Sprecher Tobias Schmitz, Sabine Hermsdorf und Franz-Josef Thümes, betonten in ihren Reden, dass die Bank im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld auf ein vor allem unter Ertragsgesichtspunkten sehr zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2023 zurückblicken kann.

    Starkes Wertpapiergeschäft

    Dies lag, wie Sabine Hermsdorf berichtete, vorrangig an der verbesserten Zinssituation sowie an einem starken Wertpapiergeschäft. Das betreute Kundengeschäftsvolumen hat mit einem erfreulichen Zuwachs von 297 Millionen Euro auf rund 10,4 Milliarden Euro einen neuen Spitzenwert erreicht. Darauf sei man ganz besonders stolz.

    Im Folgenden erläuterte Franz-Josef Thümes das Ergebnis der Bank, welches sich vor Bewertungsänderungen um 12,9 Prozent auf 44,5 Mio. Euro erhöht hat. Hiervon kann unter anderem umfangreich Vorsorge für die Zukunft betrieben und das wichtige Eigenkapital gestärkt werden. Die Verwendung des verbleibenden Jahresüberschusses von 5,9 Mio. Euro wurde im Verlauf der Veranstaltung einstimmig durch die Vertreterversammlung genehmigt. Unter anderem wurde eine Dividende von 3 Prozent beschlossen.

    Dichtes Filialnetz für Kontakte

    Das Erfolgsrezept: ein engagiertes und gut ausgebildetes Mitarbeiterteam sowie vertrauensvolle und langfristige Beziehungen zu Kunden und vor allem auch zu den Mitglieder. Herzstück hierfür bleibt nach eigenen Angaben das dichte Filialnetz mit insgesamt 47 Geschäftsstellen, von denen 25 personenbesetzt sind.

    Service muss wirtschaftlich sein

    Darüber hinaus bietet die Bank alle gängigen Zugangskanäle an – vom Telefongespräch mit den Mitarbeitern des hauseigenen KundenDialogCenters über sämtliche Möglichkeiten des umfangreichen Online- und MobileBankings bis hin zu Chat-Möglichkeiten mit den Beratern. Dabei machte Tobias Schmitz jedoch auch deutlich, dass dieser Service nicht unentgeltlich geleistet werden könne und die Bank als Wirtschaftsunternehmen mit Verantwortung für Mitarbeiter, Kunden und Mitglieder ihre Kostenstrukturen im Blick behalten müsse.

    Viele Regeln und viel Bürokratie

    Neben Personal- und Standortkosten belasten, wie sowohl Tobias Schmitz als auch Franz-Josef Thümes anmerkten, überbordende Bürokratie und unverhältnismäßige Regulatorik die Bank im Hinblick auf den mittlerweile übermäßigen Einsatz wertvoller Arbeitszeit und immer höhere Kosten. Der Vorstandssprecher fand dazu deutliche Worte: „Es besteht hier eine ganz klare Ungleichbehandlung zu großen Instituten und wir als wichtiger Förderer des Mittelstandes werden langfristig gesehen über Gebühr belastet, was letztlich die Wettbewerbsfähigkeit schwächt.“

    Veränderungen im Aufsichtsrat

    Vorstand und Aufsichtsrat wurden einstimmig entlastet. Aus Letzterem schieden gleich vier langjährige Mitglieder wegen des Erreichens der Altersgrenze aus: Elke Winhardt (über 38 Jahre Zugehörigkeit), Dieter Hees (über 27 Jahre Zugehörigkeit) und Dr. Stephan Kern (30 Jahre Zugehörigkeit) erhielten jeweils die Ehrennadel des Verbandes in Gold; Udo Beckmann erhielt für 19 Jahre Zugehörigkeit die Ehrennadel in Silber.

    In den verkleinerten Aufsichtsrat einstimmig hinzugewählt wurde Susanne Gremm, Geschäftsführerin des Unternehmens VSK Technik Kübler.

    Positiver Ausblick

    Abschließend warf der Aufsichtsratsvorsitzende noch einen Blick auf das aktuelle Jahr und stellte fest, das die geopolitische und wirtschaftliche Lage angespannt bleibt. Trotzdem sei er optimistisch, denn: „Ich bin sehr zuversichtlich, das unsere umsichtig agierende Geschäftsführung und unsere Mitarbeiter auch das laufende Jahr sowie künftige Herausforderungen sehr gut meistern werden.“

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