Mit einem neuen Kerweborsch geht die Heppenheimer Kerb am 18. August an den Start
Kerweborsch Sven fiebert Kerb entgegen
Der neue Kerweborsch Sven Miethe (links) und OrtsvorsteherAlexandros Stefikos. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Kerb in Worms-Heppenheim wirft ihre Schatten voraus. Von Samstag, den 18. August, bis Dienstag, den 21. August, geht es in dem Wormser Stadtteil rund und die Bewohner feiern ihr Fest. Am Montagabend präsentierten die Verantwortlichen den Kerweborsch für das Jahr 2018. Nachdem Florian Miethe im Jahr 2008 Heppenheimer Kerweborsch war, wird es in diesem Jahr sein Bruder Sven. Gegenüber der Presse erklärte der 17-jährige Sven Miethe, dass es für ihn schon lange feststand, 2018 Kerweborsch zu werden. Bereits als sein Bruder Florian das Amt vor zehn Jahren innehatte, sagten alle Leute im Scherz, auch Sven werde später einmal Kerweborsch. Dies sei Verpflichtung und Ansporn für ihn gewesen.
Er freue sich riesig auf die Kerb, verriet der 17-jährige Sven gegenüber der Presse. Er habe sich extra zwei Wochen Urlaub genommen. Eine Woche vor der Kerb und eine Woche danach. Gleich zur Eröffnung müsse er die „Kerweredd“ halten. Genauso wie er am Dienstag die Kerb beerdigen müsse. Von Beruf ist Sven Miethe Automobil-Kaufmann beim Autohaus Wonnegau in Pfeddersheim. Sein großes Hobby sei die Feuerwehr. Über Jahre hinweg sei er in der Jugendfeuerwehr aktiv gewesen, nun engagiere er sich zusätzlich bei der „richtigen“ Feuerwehr.
Sein Amt als Kerweborsch übernehme er am 18. August vom Kerwemädchen Michaela Müller. Ortsvorsteher Alexandros Stefikos wies daraufhin, dass in Heppenheim keine fest Regel existiere, ob es einen Kerweborsch oder Kerwemädchen gebe. Dies würde von Jahr zu Jahr entschieden. Abschließend hob Alexandros Stefikos den traditionellen „Wissegockel Vierkampf“ hervor, der immer am Montag ausgetragen werde. Drei Disziplinen würden dabei feststehen, ein Überraschungswettkampf käme dazu. Am Sonntag schlängelt sich der Festumzug durch Heppenheim.