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  • Mo., 05. August 2024, 08:07 Uhr
    Worms-Neuhausen: Traditionelle Kerwe im Hof der Staudinger Grundschule mit Neuem und Traditionellem

    Kickers „retteten“ Kerwe

    Gruppenbild mit Alexander Schweitzer – Hier und in Rheindürkheim krönte der neue Ministerpräsident die Veranstaltungen durch seinen Besuch. Foto: Rudolf Uhrig


    Von Rudolf Uhrig › Nach dem gelungenen Debut im letzten Jahr feierten die Neuhauser ihre Kerwe am Wochenende wieder im neuen Schulhof der Staudinger Grundschule… in „abgespeckter Form.“ Denn – wie Michael Gerbich (1. Vorsitzender der IG Kerwe) und Selina Bauer, im Vorfeld berichteten – wollen die Schausteller und Fahrgeschäfte „gar nicht mehr sooo gerne dabei sein“. Auch hier ist eine gewisse „Zeitenwende“ eingetreten. Und obendrein bekannte Uwe Merz, der Ortsvorsteher, dass es am letzten Freitag noch eine Absage eines Vereins gegeben habe, der das Scheitern der Kerwe zur Folge haben konnte.

    Aber Gerbich und Co. hätten es geschafft, die SG Kickers 1949 Worms e.V. zu gewinnen. Sie betrieben die Essens- und Getränkestände. Obendrein spielte – wie seit Jahr und Tag – die Partyband „Cabrio“ am Samstag, dem Eröffnungsabend, auf. Und es gab noch etwas ganz besonderes obendrauf, denn kurzerhand hatte der frisch gebackene Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer, sein Kommen zugesagt. „Ein unerwartetes Highlight“ wie Moderatorin Selina Bauer meinte, „insofern, sei sie so gar nicht bei ihrer Moderation aufgeregt“!

    Geselligkeit mit hohem Stellenwert
    Schweitzer verwies darauf, dass die Geselligkeit einen großen Stellenwert hat, dass man friedlich zusammen feiert und sich trifft, sich austauscht, dass eben nicht alles im Internet stattfindet. „…sondern wie man es macht in Rheinland-Pfalz. Sich zusammensetzt, einen Schorle trinkt und gemeinsam fröhlich ist!“ Schweitzer meinte scherzhaft in Richtung des Beigeordneten Timo Horst, der den Oberbürgermeister Adolph Kessel vertrat, es könne sein, dass er in Worms als Einwohner auch bald Steuern zahlen müsse. Denn es häufen sich sein Aufenthalte in der Stadt, wie zuletzt bei den Nibelungen-Festspielen, ein paar Minuten zuvor in Rheindürkheim und in ein paar Tagen auch wieder zum Backfischfest.“

    Aber Parteifreund Timo Horst verwies auf die Großzügigkeit der ehemals freien Reichsstadt und bedankte sich beim Ministerpräsidenten für sein Kommen. Horst hob auch hervor, dass hier mit der Grundschule, der Ganztagsschule, etwas ganz großes für das Bildungswesen, aber auch für die Gemeinschaft gelungen sei. Wie Schweitzer und zuvor Merz, ging auch sein Dank an die freiwilligen Helfer, die Ehrenamtlichen, ganz besonders an die Kickers und den Rugby-Club.

    Kimberley I. geht „in Verlängerung“
    Wenn auch vieles in Neuhausen neu und anders war, Kimberly I., das Kerwemädchen geht in die Verlängerung, sie wird den Vorort auch 2024/25 vertreten. „Auf ein weiteres Amtsjahr, natürlich mit der liebgewonnenen Wochenendfamilie, freue ich mich“, sagte sie. Zur Verstärkung jedoch gibt es wiederum etwas Neues in Neuhausen: Eine Begleitdame. Maike Jeschonnek wurde vom 1. Vorsitzenden Michael Gerbich mit Krönung ins Amt berufen.

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