KULTUR- UND WEINBOTSCHAFTER OSTHOFEN: Kinderwingert-Projekt geht weiter
Kinder erleben den Weinberg
Die Kinder des Kinderwingert-Projektes trafen sich erneut an ihren Reben.
In diesem Jahr startete das Kinderwingert-Projekt der Kultur- und Weinbotschafter in Osthofen. Beim 1. Treffen lernten die Kinder ihre Rebe kennen. Los ging es im Patenweingut May im Liebenauer Hof. Nach dem Kennlernen ging es in den Weinberg. Jasmin May erklärte, wie die Reben zu schneiden und anzubinden sind. Jedes Kind bekam seine Rebe zugeteilt. Die geschnittene Rebe wurde dann angebunden. Auch wurde noch der Boden unter den Rebe gelockert. Zudem wurde ein Wingertsbuch angelegt, in das die Kinder alles eintragen, was sie gelernt haben.
Augen und Blätter gezählt
Beim 2. Treffen wurden die Reben gemessen und die Augen und Blätter gezählt. Außerdem lernten sie den Boden kennen. Es wurde nach Nützlingen und Schädlingen geschaut. Da die Wildkräuter auch zum Weinberg gehören, erfuhren die Kinder einiges über deren Heilwirkung. Sie durften ihr eigenes Salz mit den Blüten einfärben. Da zum Arbeiten im Weinberg auch eine Ims gehört, haben die Kinder Kräuterquark zubereitet, der dann zusammen gegessen wurde.
Traubenzone entblättert
Nun haben sich die Kinder zum 3. Mal wieder in ihrem Weinberg getroffen. Diesmal gab es viel zu tun. Als erstes haben sich die Kinder ihre Rebe angeschaut. Nach Anleitung von Jasmin May wurde die Traubenzone auf der Nordseite entblättert. Dann ging es ans reduzieren der Trauben. Jede 3. Traube wurde an der Fruchtrute entfernt. Das fiel den Kindern nicht leicht, wollen sie doch beim nächsten Mal leckeren Traubensaft pressen. Aber nachdem sie erfahren haben, dass dies für die Qualität wichtig sei, wurde fleißig gezählt und entfernt. Danach wurde noch gegifpelt. Nicht das die Reben noch in den Himmel wachsen. Auch erfuhren die Kinder einiges über Erkrankungen an der Rebe, sowohl Pilzkrankheiten wie auch tierische Schädlinge. Dank der guten Weinbergsarbeit des Weingutes May konnten sie keine Krankheiten an den Reben finden. Über die „großen Tiere“ im Weinberg erfuhren sie auch einiges. Als Ims gab es dann dazu passend leckere Wildwurst.
Projekt geht weiter
Nächstes Jahr startet das Projekt wieder. Bei Interesse können sich Elternschon jetzt bei Dr. Christiane Behm unter Telefon 0170/7347099 oder bei Marion Fink unter Telefon 06242/5761 melden.