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  • Di., 23. August 2016, 15:08 Uhr
    Dreigruppiger Kindergarten im Ortsteil Bobenheim / Betriebaufnahme Ende 2017 geplant

    Kinder- und familienfreundliches Bobenheim-Roxheim

    Derzeit führt das Gelände des ehemaligen Spielplatzes an der Ernst-Roth-Straße im Ortsteil Bobenheim noch einen Dornröschenschlaf. In wenigen Monaten wird hier aber ein dreigruppiger Kindergarten entstehen, der Ende 2017 in Betrieb gehen soll. Bauherrin und spätere Trägerin wird die Gemeinde sein. „Denn die schon beschlossene Verdoppelung des evangelischen Kindergartens Löwenzahn von zwei auf vier Gruppen wird nicht ausreichen, den Bedarf zu decken“, weiß Lothar Ofenloch, stellvertretender Leiter des Bereichs 3-Bürgerdienste, und bezieht sich auf den Bedarfsplan des Kreisjugendamtes. „Sowohl beim protestantischen Bauprojekt als auch bei unserem eigenen ist höchste Eile geboten, damit uns die in Aussicht gestellten Fördergelder nicht verloren gehen“, berichtet Bürgermeister Michael Müller, dessen Dezernate Bauen, Liegenschaften und Personal von den Maßnahmen tangiert sind. Überhaupt sind mit dem Projekt „Kindergartenneubauten“ nahezu alle Bereiche der Gemeindeverwaltung betroffen. Daher lobt das Gemeindeoberhaupt auch die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Ersten Beigeordneten Dr. Frank Peter, der unter anderem für Kindergartenangelegenheiten zuständig zeichnet. Aber nicht nur die Kooperation innerhalb der Verwaltung läuft reibungslos, auch die Zusammenarbeit mit den beiden Kirchen ist vorbildlich. „Da es schon heute eine große Nachfrage nach Kindergartenplätzen gibt, werden wir bis zur Fertigstellung der neuen Gebäude improvisieren müssen und auf der Wiese vor dem Rathaus eine Containerlösung für ca. 12 Monate anbieten“, so Dr. Peter.


    Hier wird laut Pfarrer Ralf Hettmannsperger die evangelische Kirche die Personal- und Organisationsverantwortung übernehmen und Pfarrer Andreas Rubel hat in Aussicht gestellt, dass die Kleinsten das Spielgelände des benachbarten katholischen Kindergartens Edith Stein mitbenutzen dürfen.


    „Mein Dank gilt daher den beiden Pfarrern sowie deren Beschlussgremien, damit unsere Gemeinde weiterhin so kinder- und familienfreundlich bleibt“, erklärt der Bürgermeister abschließend.

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