Die Firma Gross-Werkzeuge spendete 2.500 Euro für den dringend benötigten Patientensimulator / Notfälle müssen ständig geübt werden
Kinderklinik sammelt für „Paul“
Spendenübergabe an die Kinderklinik. Von links: Sebastian Gross, Prof. Dr. Heino Skopnik und Dieter Gross. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch „Das richtige Verhalten bei Notfällen, gerade bei Neugeborenen, muss ständig trainiert werden, sodass Ärzte und Schwestern eine große Handlungssicherheit erlangen und Routine entwicklen“, erläuterte der Leiter der Kinderklinik Prof. Dr. Heino Skopnik am Dienstag gegenüber Pressevertretern. Alle Teams auf der Intensivstation müssten daher mindestens einmal im Monat verschiedene Szenarien durchspielen. Bisher gebe es in der Wormser Kinderkliniknoch keine entsprechende „Übungspuppe“ für Neugeborene. Solch einen Patientensimulator, vom österreichischen Hersteller genannt „Paul“, möchte Prof. Dr. Heino Skopnik nun möglichst rasch anschaffen. Einer dieser Patientensimulatoren kostet 54.000 Euro. Der Vorteil von „Paul“, so der Professor, liege auch in der modernen Technik, dies erlaube das Verhalten von Ärzten und Schwestern aufzuzeichnen und auszuwerten.
Die Osthofener Firma Gross-Werkzeuge spendete nun einen der ersten Beträge für den Patientensimulatoren „Paul“. Dieter und Sebastian Gross übergaben am Dienstagmittag den Spendenscheck an Prof. Dr. Heino Skopnik. Sebastian Gross erläuterte dabei, dass sie in diesem Jahr keine Weihnachtspräsente verteilen werden, sondern das dadurch gesparte Geld an die Kinderklinik spendeten.