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  • Sa., 21. Oktober 2017, 17:39 Uhr
    1.000 Jahre Wormser Dom: Vernetzter Panorama-Rundgang / Erste Eindrücke auf 360-Grad-Video für VR-Brillen

    Kirchenhaus aus allen Perspektiven

    Der Löwentaufstein im Wormser Dom. Foto: Torsten Hemke


    VON FELIX BERZ | Im kommenden Jahr wird der Wormser Dom 1.000 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums gibt es verschiedene Projekte, die das Bauwerk in völlig neuer Weise erlebbar machen. Als erstes ist ein Panorama-Rundgang entstanden, der vom Inneren des Kirchenraumes über das Dachgewölbe hinaus auf die Dächer des Domes führt.

    Über 60 Hotspots

    Mit über 60 verschiedenen sogenannten Hotspots kann der Wormser Dom nun lückenlos erkundet werden. Dabei öffnen sich auch Türen zu bisher weitgehend unbekannten und öffentlich nicht zugänglichen Orten, wie beispielsweise der Gruft oder der Sakristei.

    Virtuelle Plattform und frei steuerbarer Blick

    Das Projekt ist offen angelegt, damit alle Initiativen und Aktivitäten rund um den Wormser Dom die Panorama-Tour in eigenen Projekten nutzen und erweitern können. Außer der Präsentation und Freischaltung des Panorama-Rundganges gab es beim Presserundgang am Donnerstag erste Eindrücke vom bereits im Entstehen befindlichen Virtual Reality-Projekt (VR-Projekt). Dabei werden sich Nutzer mit Hilfe einer VR-Brille zwischen den beiden Türmen auf einer virtuellen Plattform am Ostwerk des Domes bewegen können und so einen völlig frei steuerbaren 360-Grad-Blick auf die Stadt Worms haben. Als Vorgeschmack auf dieses VR-Projekt konnte man beim Rundgang mithilfe einer VR-Brille über den Wormser Dom fliegen.

    „Wir sind sehr stolz, dass der Wormser Dom, das Hauptmerkmal von Worms, in einer kompletten 360 Grad Ansicht verfügbar ist. Somit kann man sich auch als Interessierter oder als Ortsfremder den Dom betrachten. Darüber hinaus gibt es Luftaufnahmen in 360 Grad”, erklärte Oberbürgermeister Michael Kissel.

    Man sei gespannt und freue sich auch auf nächstes Jahr, wenn das Virtual Reality-Projekt endgültig fertig sei, um es der Öffentlichkeit zu präsentieren, so Oberbürgermeister Kissel. Drohnenpilot Remigius Wloczkowski gab Einblicke auf dem Wormser Dom und erklärte die Produktion und den konkreten Ablauf eines Drohnenfluges. Anschließend ging es für das kleine Flugobjekt noch einmal hoch hinaus. Das Videomaterial kann unter video.nibelungen-kurier.de gesichtet werden. Der 360 Grad Rundumblick, ist unter www.wormser-dom.de abrufbar.

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