Gut besuchtes Meisterkonzert für Trompete und Orgel am Sonntag in der Dreifaltigkeitskirche
Klangkombination von besonderem Reiz
Ludwig Güttler und Friedrich Kircheis (von links) sorgten mit Orgel und Trompete am Sonntag für einen klangvollen Konzertabend in der Dreifaltigkeitskirche. Foto: Lili Judith Oberle
VON LILI JUDITH OBERLE Trompete und Orgel ergeben immer wieder aufs Neue eine Klangkombination von besonderem Reiz. Am Sonntag profitierten Wormser Musikliebhaber von diesem Musikwerk in der Dreifaltigkeitskirche.
Mit Ludwig Güttler fand ein Meister der klassischen Trompete, Dirigent, sowie auch der Gründer von drei Orchestern, Musikwissenschaftler und Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden, den Weg nach Worms. Gemeinsam mit Orgelpartner Friedrich Kircheis spielte er bekannte Werke von Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude, Georg Friedrich Händel, oder auch Henry Purcell sowie weitere Stücke berühmter Komponisten.
Der strahlende Klang des Blechblasinstrumentes verschmolz am späten Sonntagnachmittag ganz wunderbar mit den Tönen der durchdringenden Orgel.
Der Name Ludwig Güttler ist ein Begriff für meisterhafte Trompeten- und Hornkonzerte. Auch in Worms sorgte der sächsische Großmeister für ein Publikum von etwa 300 Personen, die sich verkehrt herum in der Kirche die Stühle gestellt hatten, um den Klang aus der Höhe besser wahrnehmen zu können. Gerade noch rechtzeitig vor dem Konzert wurden auch die Register der Orgel ausgetauscht, erläuterte der Pfarrer der Dreifaltigkeitskirche, Volker Fey. So stand einem klangvollen Konzertabend nichts mehr im Wege.