Für den Radweg zwischen Flomborn und Alzey entlang der Bundesstraße 271 nehmen die Planungen Fahrt auf. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms hat die ersten Abstimmungen für den Streckenabschnitt aufgenommen. „Der Abschnitt entlang der B271 ist ein wichtiger Baustein für ein durchgängiges und sicheres Radwegenetz im Landkreis. Gleichzeitig verbessert er die Anbindung von Schulen und Kindergartenstandorten und setzt damit ein starkes Signal für den Alltagsradverkehr“, erklärt der leitende Baudirektor und Dienststellenleiter des LBM Worms, Bernhard Knoop. Baulastträger des Projektes ist der Bund.
Bereits im Oktober 2025 hatte die Kreisverwaltung auf Anfragen aus der Bevölkerung sowie aus Kreistagsfraktionen informiert, dass der LBM im Jahr 2026 gemeinsam mit den betroffenen Kommunen und weiteren Trägern öffentlicher Belange in die vorbereitende Planung einsteigen werde. Inzwischen wurden dafür Grundlagen geschaffen: Die rund 5,7 Kilometer lange vorgesehene Strecke wurde im Jahr 2025 vollständig vermessen. Zudem fand eine Ortsbegehung statt, bei der die Gegebenheiten, Grundstücksverhältnisse sowie naturschutzfachliche Belange betrachtet wurden.
Auf dieser Grundlage entwickelte der LBM erste Überlegungen für eine mögliche Trassenführung. Diese wurden den Ortsgemeinden sowie den Fachbehörden bereits mittels einer Videokonferenz vorgestellt. Landrat Heiko Sippel freut sich sehr, „dass der LBM bei diesem für den Landkreis wichtigen Projekt nun in die konkrete Abstimmung eingestiegen ist“.
Die weiteren Planungsleistungen hat der LBM inzwischen vergeben. Im Juli 2026 soll die bislang entwickelte Vorzugstrasse gemeinsam mit dem beauftragten Planungsbüro vor Ort begangen werden. Anschließend werden die Planungen weiter konkretisiert sowie Genehmigungsunterlagen und die Bürgerbeteiligung vorbereitet.
Der LBM weist zugleich darauf hin, dass Radverkehrsprojekte dieser Größenordnung fachlich und verfahrensseitig sehr anspruchsvoll sind und daher Zeit benötigen. Aspekte wie Naturschutz, Grunderwerb, Entwässerung sowie die erforderlichen Genehmigungsverfahren müssten frühzeitig und sorgfältig berücksichtigt werden. Umso wichtiger sei die breite Unterstützung des Projekts durch die beteiligten Kommunen und den Landkreis. Gemeinsames Ziel bleibe es, die weiteren Planungs- und Verfahrensschritte zügig voranzubringen.
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