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  • Do., 19. November 2020, 11:33 Uhr
    Wormser GRÜNE: Unterstützung für Initiative der Oberstufenschülerschaft des Gauß-Gymnasiums

    „Klassenteilung in Oberstufe sinnvoll“

    Die grüne Wormser Stadtratsfraktion begrüßt die Initiative der Schülerinnen und Schüler des Gauß-Gymnasiums, die am Mittwoch für ein wöchentliches Wechselsystem in der Oberstufe demonstriert haben. „Das Engagement der Schülerinnen und Schüler zeugt von großem Verantwortungsbewusstsein“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Wormser Stadtrat David Hilzendegen. 

    „In der Sache unterstütze ich die Forderung, vor dem Hintergrund der aktuellen pandemischen Entwicklung in der gymnasialen Oberstufe ein wöchentliches Wechselmodell einzuführen, voll und ganz. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sind damit vertraut, eigenständig zu lernen und sich Inhalte im Home Schooling mit Unterstützung ihrer Lehrkräfte zu erschließen.“ Dies unterscheide die Oberstufenjahrgänge von den unteren Jahrgängen der weiterführenden Schulen oder den Grundschulen. Gerade letztere müssen aus Sicht der Wormser Grünen so lange wie möglich offen gehalten werden.

    Land in der Pflicht
    Bei der Entscheidung über das Wechselmodell sehen die Wormser Grünen nicht jede einzelne Schule, sondern das Land in der Pflicht. „Ich könnte mir vorstellen, das Wechselsystem zumindest für die älteren Jahrgänge in den Corona Warn- und Aktionsplan der Landesregierung aufzunehmen und an die Inzidenz in einer kreisfreien Stadt oder einem Landkreis zu knüpfen“, ergänzt Katharina Schmitt, ebenfalls stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Landtagskandidatin der Wormser Grünen. 

    „Dass wir von der Schülerschaft nun verlangen, ihre privaten Kontakte fast auf 0 zu reduzieren, aber der Mindestabstand in den Schulen überhaupt nicht eingehalten werden kann, ist nicht ganz konsequent. Wir respektieren die Bereitschaft für Flexibilität und sicherlich auch Mehrarbeit von allen Mitgliedern der Schulgemeinschaften. An den Kommunen ist es deshalb, stabile technische Infrastruktur vor allem der weiterführenden Schulen mit höchster Priorität bereit zu stellen.“

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