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  • Do., 16. Februar 2017, 17:13 Uhr
    Auszubildende der RENOLIT SE unterstützen ALISA-Stiftung / Neue Sprungkästen für das Kinderturn-Programm

    Kleine Idee – große Spendensumme

    Dank der Unterstützung durch die Auszubildenden der RENOLIT kann die ALISA-Stiftung neue Sprungkästen für ihr Kinderturn-Programm anschaffen.


    Neue Sportgeräte für Kinder: Auszubildende der RENOLIT SE haben 1.000 Euro an die ALISA-Stiftung gespendet. Die symbolische Übergabe fand am Donnerstag in der Zentrale der gemeinnützigen Organisation in der Mainzer Straße statt. Im Rahmen der RENOLIT „Juniorfirma” hatten Auszubildende unter anderem Frühstücksbrettchen hergestellt und im Unternehmen verkauft.

    Die ALISA-Stiftung wird, getreu ihres Mottos „ALISA bewegt”, mit dem Geld neue Sprungkästen für ihr Kinderturn-Programm anschaffen. „Wir danken den jungen Leuten sehr, dass Sie sich für unser Projekt entschieden haben“, erklärte dazu Geschäftsführer Bartosch Mielcarek. „Die Sprungkästen sind die perfekten Geräte für die Kinder in unseren Turnstunden.“

    Abenteuer für Kinder und Auszubildende

    In den Sportstunden soll den Kindern vermittelt werden, dass gemeinsame Bewegung viel Spaß machen kann, so Mielcarek weiter. „An den Geräten können die Kinder ihre Stärken entdecken, gleichzeitig aber auch immer wieder neue Übungen kennenlernen, die sie vor unbekannte Herausforderungen stellen.“ Genau dazu sollen auch die Sprungkästen beitragen. „Egal ob bei Spielen oder für Übungen, durch ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten bieten sie bei jeder Verwendung ein neues Abenteuer für die Kinder.“

    Ein Abenteuer war auch die Beschaffung der Spende für die Auszubildenden bei RENOLIT durch die sogenannte Juniorfirma, wie Lena Sauer berichtet: „Am Anfang des Projekts konnten wir uns noch gar nicht vorstellen, wie wir ein eigenes Produkt herstellen und vermarkten sollten.“ Die 18-Jährige ist derzeit im zweiten Ausbildungsjahr und ist immer noch begeistert: „In drei Monaten Juniorfirma habe ich sehr viel gelernt und es sind auch echte Freundschaften über Abteilungsgrenzen hinweg entstanden.“

    Frühzeitige Vermittlung von strategischem Denken

    Bei den Juniorfirmen arbeiten einmal im Jahr zwei Gruppen von Auszubildenden aus allen Fachbereichen bei RENOLIT zusammen, um gemeinsam zwei Produkte zu entwickeln, zu produzieren und zu verkaufen. Auf diese Weise lernen Auszubildende und Studenten der dualen Hochschulausbildung an den Standorten Worms und Frankenthal schon frühzeitig, sich mit strategischen Fragen wie Produktentwicklung und Produktionsplanung, Vertrieb und Materialbeschaffung auseinanderzusetzen. Die Erlöse werden an wohltätige Organisationen gespendet, die die Auszubildenden selbst aussuchen. Die aktuellen Juniorfirmen haben ein Frühstücksbrettchen und einen Wand-Organizer produziert. Die Spende der zweiten Juniorfirma geht an die Kinderklinik Worms.

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