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  • Di., 23. April 2019, 11:48 Uhr
    Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners auf dem Radweg zwischen Herrnsheim und Abenheim zwischen dem 25. April und 4. Mai

    Kleine Raupe mit großer Wirkung

    Damit der Radweg zwischen den Stadtteilen Herrnsheim und Abenheim auch in diesem Jahr ohne Einschränkungen genutzt werden kann, müssen die betroffenen Bereiche wieder behandelt werden. Anschließend wird die städtische Baumpflege Totholz aus den Bäumen entfernen, was für die Verkehrssicherheit am Radweg wichtig ist.
    Die Maßnahme wird in der 17./18. Kalenderwoche - zwischen dem 25.04. und dem 04.05. – durchgeführt. Dafür muss die Witterung trocken und nicht zu windig sein. Die Ausbringung des Präparates erfolgt mittels Sprühkanone vom Boden aus. Der Radweg muss für zwei Tage gesperrt werden, während das Pflanzenschutzmittel ausgebracht wird. Genaue Tage können leider nicht benannt werden, da die Einsätze vegetationsbedingt und witterungsabhängig kurzfristig geplant werden müssen. Die Nutzer des Radweges sollten sich auf die Maßnahme einstellen, um ggf. auf einen anderen Weg auszuweichen.
    Als Pflanzenschutzmittel kommt ein biologisches Präparat auf Basis des Bacillus thuringiensis zum Einsatz. Die von dem Bakterium produzierten Substanzen werden zur biologischen Schädlingsbekämpfung in der Land- und Forstwirtschaft eingesetzt, etwa auch seit vielen Jahren bei der Schnakenbekämpfung (KABS) und im biologischen Landbau. Für Menschen, Säugetiere, Fische und Vögel ist das Präparat völlig ungiftig und darf daher ohne Auflagen entlang von Gewässern wie Badeseen und Bächen eingesetzt werden. Das Mittel ist außerdem ungefährlich für Bienen.

    Schmerzhafte Hautauschläge

    Klein, aber gemein – so könnte man die Raupen des Eichenprozessionsspinners charakterisieren. Zumindest ab dem dritten Larvenstadium: Denn dann haben sie feine Brennhaare, die mit Widerhaken versehen sind und eine giftige Substanz enthalten. Diese kann beim Menschen schmerzhafte Hautauschläge und sogar Asthmaanfälle auslösen. Die Brennhaare können mit dem Wind bis zu 100 Meter weit verbreitet werden und sind über Monate wirksam. In den vergangenen Jahren hat sich der Schädling nahezu im gesamten Bundesgebiet stark ausgebreitet. Besonders betroffen sind Weinbaugebiete aufgrund ihres milden Klimas. Die Stadtverwaltung Worms hat auf diese Problematik bereits in den vergangenen zehn Jahren mit Bekämpfungsmaßnahmen erfolgreich reagiert.

     

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