345 Stellplätze mit Toilettenanlage am Standort Koehlstraße / Kosten auf sieben Millionen Euro veranschlagt
Kleine Variante für „Parkhaus am Dom“
Mit einer ästhetisch gestalteten Fassade als Lärm- und Blendschutz soll sich das sensibel am Dom gelegene Parkhaus in der Koehlstraße auch in die Wohnumgebung einfügen. Foto: Florian Helfert
VON FLORIAN HELFERT Hinter verschlossenen Türen tagten am Mittwoch der Haupt- und Finanzausschuss, der Bauausschuss sowie der Gesellschafterausschuss Parkhausbetriebs GmbH Worms zur weiteren Zukunft des Parkhauses am Dom in der Koehlstraße.
Gemeinsam empfehlen die Mitglieder der Ausschüsse mehrheitlich eine Variante mit 345 Stellplätzen sowie einer auch für Touristen zugängliche Toilettenanlage. Der Nettopreis wird voraussichtlich circa sieben Millionen Euro entsprechen – da das Parkhaus innerhalb einer städtischen Gesellschaft betrieben werde, die vorsteuerabzugsberechtigt sei. Nach Angaben des Oberbürgermeisters Michael Kissel beträgt der aktuell veranschlagte Bruttopreis rund 8,4 Millionen Euro.
Durch den Verzicht auf ein zweites Tiefgeschoss gegenüber der von der Verwaltung bevorzugten „Variante 3“ mit insgesamt 370 Stellplätzen verspricht sich die Mehrheit der Ausschussmitglieder einen kostengünstigeren Bau des Parkhauses: So sollen sich die Kosten pro Stellplatz im Vergleich zur „Variante 3“ mit 24.500 Euro um knapp 17 Prozent auf 20.300 Euro verringern.
Komfortable Stellplätze
Sofern der Stadtrat kommenden Mittwoch zustimmt, entstünde ein Parkhaus mit 14 Halbebenen sowie einem Tiefgeschoss bei komfortablen 2,80 Meter breiten Stellplätzen. Mit Hilfe eines Daches solle die Bausubstanz des künftigen Parkhaus besser gegen eindringendes Wasser geschützt werden. Darüber hinaus könne eine Photovoltaik-Anlage installiert werden.
Gestalterisch soll das Parkhaus in der Koehlstraße mit Glaslamellen eingekleidet werden, so dass das zentral und sensibel am Dom gelegene Gebäude nach innen gut durchlüftet ist und zugleich weniger Lärm nach außen an die umliegenden Wohnhäuser dringt.