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  • Do., 14. November 2013, 16:19 Uhr
    ebwo gibt nützliche Tipps zur Abfallvermeidung anlässlich der Europäischen Woche zur Abfallvermeidung vom 16. bis 24.11. November

    Kleiner Tipp – Große Wirkung!

    Anlässlich der Europäischen Woche zur Abfallvermeidung, die von Samstag, 16. November bis Sonntag, 24. November bundesweit stattfindet, gibt der städtische Entsorgungs- und Baubetrieb (ebwo), der sich in diesem Jahr erstmals an der Aktionswoche beteiligt, einige Tipps, wie in Haushalten Müll reduziert werden kann.

    Verschenken statt wegwerfen!

    Zu schade für den Abfall? Was für den Einen nutzlos ist und weggeworfen werden soll, kann ein Anderer vielleicht noch gebrauchen. Ideale Lösung hierfür ist die Verschenk- und Tauschbörse des ebwo im Internet unter www.ebwo.de. Hier kann jede Bürgerin/jeder Bürger der Stadt Worms kostenlos und ganz einfach privat tauschen und verschenken.

    Jute statt Plastik!

    Die umweltfreundlichste Verpackung ist die, die gar nicht erst anfällt. Abgepackte und verschweißte Waren verursachen oft unnötigen Abfall. Deshalb sollte zu Produkten gegriffen werden, die wenig oder gar nicht verpackt sind. Auch Einwegverpackungen sollten vermieden werden. Bevorzugt werden sollten grundsätzlich Nachfüllpackungen. Auf Plastiktüten sollten Konsumenten verzichten – Einkaufskörbe sind eine umweltfreundliche Alternative.

    Planvoll einkaufen statt planlos konsumieren!

    Jeder Bürger wirft pro Jahr Lebensmittel im Wert von etwa 235 Euro weg. Viele Supermärkte locken den Verbraucher mit kostengünstigen XXL-Verpackungen. Doch nicht jeder Verbraucher benötigt solche Packungsgrößen. Denn jedes Lebensmittel, das übrig bleibt, ist zu schade für den Müll. Mithilfe von Einkaufszetteln können unnötige Einkäufe vermieden werden. Sinnvoll ist es auch, sich Zeit für den Einkauf zu nehmen.

    Abfallwirtschaftshof statt Restmülltonne!

    CDs und DVDs werden leider immer noch in die Restmülltonne entsorgt und landen so in der Müllverbrennungsanlage. Doch weder dort noch im „Gelben Sack“ sind CDs richtig aufgehoben. Sie bestehen überwiegend aus Polycarbonat, das rückgewonnen werden kann und in der Automobilindustrie oder der Medizintechnik wieder zum Einsatz kommt. Alte CDs und DVDs können kostenlos beim Abfallwirtschaftshof in der Bobenheimer Straße abgeben werden. Dies gilt übrigens auch für alte Handys, Druckerpatronen und -kartuschen.

    Akku statt Batterie!

    Pro Jahr werden nur ein Drittel der verkauften Batterien wieder zurückgegeben. Der Rest wird, trotz Verbotes, über den Hausmüll entsorgt, wodurch schädliche Stoffe wie Nickel, Cadmium und Quecksilber freigesetzt werden. Daher sollten Verbraucher Akkus oder Geräte mit Stromanschluss benutzen. Vermieden werden sollte, wenn möglich, der Kauf von batteriebetriebenem Kinderspielzeug oder batteriebetriebenen Elektrogeräten. Vor der Entsorgung der Geräte müssen die Batterien entfernt werden. Diese können kostenlos beim Abfallwirtschaftshof in der Bobenheimer Straße oder im Handel abgeben werden.

    Altpapier statt Abholzen!

    Jeder fünfte Baum, der auf dieser Welt gefällt wird, landet in der Papierherstellung. Schätzungsweise 20 Prozent davon stammen aus Urwäldern. Trotz Computer, E-Mail und Internet steigt seit Jahren der Papierverbrauch. Deshalb sollten Verbraucher, falls möglich, Recyclingpapier verwenden. Dieses besteht größtenteils aus wiederverwertetem Altpapier. Alte Papiere können als Schmierzettel weiterverwendet werden, Drucke oder Kopien können doppelseitig erstellt werden. Am heimischen Briefkasten hilft der Aufkleber „Bitte keine Werbung“.

    Reparieren statt entsorgen!

    Viele Kunden greifen heutzutage lieber gleich zu einem schicken Neugerät anstatt an Reparatur zu denken. Im Internet sind viele Betriebe zu finden, die das Reparaturhandwerk noch verstehen. Beim Kauf neuer Geräte sollte auf langlebige Qualitätsprodukte vom Fachhändler geachtet werden.

    Snackbox statt Butterbrotpapier!

    Viele verpacken ihr Pausenbrot immer noch in Alufolie, Butterbrotpapier oder Plastiktütchen. In Schule, Büro und auf Reisen sind Brotboxen jedoch nicht nur praktisch, sondern auch noch umweltfreundlich, da sie nach dem Auswaschen wiederverwendet werden können. Die Snackbox dient als Teller, schützt die Lebensmittel vor Druck und Stößen und im Schulranzen gibt es keine butterverschmierten Hefte mehr.

    Stilvoll feiern statt Essen von Papptellern!

    Bei größeren Feiern kann Geschirr bei Nachbarn, Freunden oder Verwandten ausgeliehen werden. Alternativ gibt es in vielen Städten ein Geschirrmobil zum kleinen Preis. Mit der Verwendung von Einweg-Geschirr und -Besteck werden Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen belastet, denn zusätzlich zum Einkauf müssen auch die Entsorgungskosten bedacht werden. Verschmutztes Einweggeschirr zählt zum Restabfall und kann nur gegen Gebühr auf dem Abfallwirtschaftshof in der Bobenheimer Straße abgegeben werden.

    Bei weiteren Fragen hilft die Abfallberatung des ebwo unter der Telefonnummer (06241) 9100 -70/ -72 gerne weiter. Die Tipps zur Abfallvermeidung des Entsorgungs- und Baubetriebes sind auch im Internet unter www.ebwo.de abrufbar.

     

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