UNFALLCHIRURGIE, ORTHOPÄDIE UND HANDCHIRURGIE: Klinikum ist geprüftes Kompetenzzentrum für Gelenkersatzoperationen
Klinikum Worms als Endoprothetikzentrum zertifiziert
Dr. Sebastian Weihrauch und Prof. Dr. Jochen Blum (von links nach rechts) im Patientengespräch. Foto: Ben Pakalski
Die operative Versorgung von Knie- und Hüftgelenken gehört dank hochmoderner, passgenauer Implantate und sehr schonender Operationsmethoden mittlerweile zu den routinierten Standard-OP-Verfahren in Deutschland. Dennoch ist die Erfahrung des operierenden Chirurgen wichtige Voraussetzung für den letztlichen Erfolg des Eingriffs. Das Endoprothetikzentrum des Zentrums für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Klinikum Worms ist jüngst nach den strengen Richtlinien von EndoCert zertifiziert worden. Diese Auszeichnung wird nur an Kliniken vergeben, die eine entsprechend hohe Anzahl an Gelenkersatzoperationen, routinierten Abläufen bei der Patientenversorgung und eine fortlaufende externe Qualitätskontrolle nachweisen können.
Höchstes Sicherheitsniveau
Für die Patienten bedeutet die Behandlung in einem zertifizierten Zentrum vor allem eines: ein Höchstmaß an Sicherheit, wie Prof. Dr. Jochen Blum, Chefarzt und klinischer Leiter des Zentrums für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Klinikum Worms, berichtet: „Eine Überprüfung durch eine externe Kommission bestätigt, dass Operationen der großen Gelenke bei uns auf höchstem Sicherheitsniveau und nach neuesten medizinischen Standards durchgeführt werden. Der Patient kann sich also darauf verlassen, dass er von Orthopäden und Unfallchirurgen behandelt wird, die aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung und hohen Expertise gut einschätzen können, ob der Einsatz eines künstlichen Gelenks überhaupt sinnvoll ist, oder ob nicht doch weitere konservative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.“
Ist eine Gelenkersatzoperation unvermeidlich, wird dieser Eingriff im zertifizierten Zentrum ausschließlich von Operateuren vorgenommen, die über eine überdurchschnittliche Erfahrung verfügen. „Die betrifft zum einen die Operationstechniken an sich“, weiß Dr. Sebastian Weihrauch, der Leiter des Endoprothetikzentrums ist, „zum anderen aber auch den sachgerechten Umgang mit den Implantaten. Außerdem müssen zertifizierte Zentren umfassende Nachbehandlungskonzepte vorweisen, damit der Patient auch nach der Operation durch speziell auf ihn zugeschnittene physiotherapeutische Maßnahmen und Rehabilitationsbehandlungen optimal versorgt wird.“
Enge Zusammenarbeit
Zum Team des Wormser Endoprothetikzentrums gehören deshalb neben speziell endoprothetisch erfahrenen Chirurgen mit hoher Expertise auch speziell ausgebildete Pflegekräfte, Physiotherapeuten und Mitarbeiter des Sozialdiensts, die eng zusammenarbeiten.