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Fr., 19. Dezember 2014, 09:13 Uhr
Zentrum für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie bietet optimale Versorgung von Schwerverletzten
Klinikum Worms als regionales Traumazentrum rezertifiziert
Prof. Dr. Jochen Blum, Chefarzt und Leiter des Zentrums für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Klinikum Worms.
Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) hat dem Zentrum für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie des Klinikums Worms erneut den Status als regionales Traumazentrum im TraumaNetzwerk Mainz-Rheinhessen zur Behandlung von Schwerverletzten bescheinigt.
Ziel des TraumaNetzwerks ist es, die Behandlungsqualität flächendeckend zu standardisieren und zu sichern sowie die Behandlung schwerverletzter Patienten in Deutschland zu optimieren. Die erstmalige Zertifizierung des Zentrums für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie des Klinikums Worms als regionales Traumazentrum für die Region Mainz-Rheinhessen fand im Jahr 2011 statt. Die Re-Zertifizierung ist für weitere drei Jahre gültig.
„In unserem Traumazentrum werden neben schweren Einzelverletzungen auch schwerste und lebensbedrohliche Kombinationsverletzungen (Polytraumata) gemäß eines fest vorgeschriebenen Behandlungsablaufes versorgt“, erklärt Prof. Dr. Jochen Blum, Chefarzt und Leiter des Zentrums für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie. „Um die bestmögliche Versorgung unserer Patienten zu erreichen arbeitet das Zentrum für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie hierbei sehr eng mit den anderen Fachabteilungen unseres Klinikums zusammen. Denn im Notfall zählt jede Minute und umso wichtiger ist es, unsere Patienten so schnell wie möglich fachbereichsübergreifend zu versorgen“, so Prof. Dr. Jochen Blum weiter.
Über das TraumaNetzwerk Mainz-Rheinhessen Das TraumaNetzwerk Mainz-Rheinhessen ist ein Verbund von Kliniken zur hochqualitativen Erstversorgung von Schwerverletzten. Durch eine Versorgungskaskade mit klar geregelten Abläufen innerhalb des Netzwerks und kurzen Kommunikationswegen erfahren die Patienten je nach Verletzungsart und -schwere eine adäquate Behandlung. Das TraumaNetzwerk Mainz-Rheinhessen ist gekennzeichnet durch die ausgewiesene fachliche Qualität und die permanente Verfügbarkeit der Fachkompetenz von eingespielten Teams sowie der problemlosen Zusammenarbeit in der Versorgung Schwerverletzter. Die Netzwerkpartner dokumentieren einheitlich und arbeiten kritisch ihre Leistungen klinisch-wissenschaftlich auf. Sie nehmen verbindlich an Fortbildungen und am Trauma Register teil. Für den Status eines regionalen Traumazentrums ist im Gegensatz zu einem lokalen Traumazentrum unter anderem auch ein Hubschrauber-Landeplatz erforderlich, so dass Schwerverletzte ohne zeitliche Verzögerungen auf kürzestem Wege direkt weiterversorgt werden können. Das Zentrum für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie besitzt so alle Voraussetzungen, um auch bei größeren Katastrophen professionell und rasch zu agieren.