Neue Führung: Einstimmige Wahl für den bisherigen Stellvertreter Marcus Jäger zum neuen Einheitsführer / Neuer Stellvertreter ist Christian Vierheller
Kommandowechsel bei der Feuerwehreinheit Abenheim
Oberbürgermeister Kissel (3.v.li.) und Manfred Bärsch (2.v.li.) wünschen Marcus Jäger (li.) und Christian Vierheller alles Gute für ihre neuen Aufgaben.
Marcus Jäger folgt Manfred Bärsch nach, der das Amt zehn Jahre lang bekleidete. In einer eindrucksvollen, emotionalen Ansprache blickte er in der Mitgliederversammlung auf sein insgesamt 40-jähriges Ehrenamt bei der Feuerwehreinheit Abenheim zurück. Deutlich wurde dabei insbesondere das große Engagement Manfred Bärschs und die starke Verbundenheit mit der Feuerwehr Abenheim, was ihm die Entscheidung nicht leicht gemacht habe, wie er betonte. Doch berufliche und gesundheitliche Gründe hatten ihm den Schritt abverlangt. Sein Frau Elvira beleuchtete in einer ebenso beeindruckenden Ansprache die Rolle der Familie bei einem solchen Ehrenamt. Behalten wird der langjährige Feuerwehrmann sein Amt als Obmann der Freiwilligen Feuerwehr Worms.
Erfahrener Feuerwehrmann übernimmt das Kommando
„Ich danke Manfred Bärsch, aber auch seiner Familie für das jahrzehntelange Engagement und bin froh, dass er uns als Feuerwehr-Obmann erhalten bleibt“, betont Oberbürgermeister Michael Kissel. Insbesondere bei dem tragischen Silo-Unglück in Worms-Rheindürkheim 2008 sei Manfred Bärsch ihm eine große Stütze gewesen, auch noch Monate danach, so der Stadtchef. Mit Marcus Jäger übernimmt ein erfahrener Feuerwehrmann das Kommando, der bereits seit zehn Jahren die Einheit Abenheim stellvertretend leitete. Christian Vierheller bringt als Berufsfeuerwehrmann der Stadt Worms ebenfalls viel Erfahrung mit. „Unser Hauptanliegen ist die Rekrutierung weiterer Nachwuchskräfte, um auch weiterhin rund um die Uhr einsatzbereit zu sein“, betont Marcus Jäger. Derzeit besteht die Feuerwehreinheit Abenheim aus 38 Aktiven, 15 Jugendkräften und 530 Mitgliedern im Förderverein. „Wir sind eine Einheit, die noch zu jeder Tageszeit verfügbar ist, was keine Selbstverständlichkeit mehr darstellt. Wir wollen diese Stärke erhalten und unsere Wehr zukunftsfähig machen“, so Jäger.