So., 30.08.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • So., 08. März 2015, 23:48 Uhr
    Gemeinsame Presseerklärung von FWG-Bürgerforum und FDP zum „Haus am Dom“

    Kompromiss: „Besser begründeter Standort!“ 

    Der Öffentlichkeitsausschuss der Pfarreien hat wiederholt schriftlich bekanntgegeben, dass die vom Bürgerverein vorgeschlagenen drei alternativen Standorte für das Gemeindehaus nach sorgfältiger Prüfung nicht in Frage kämen. Die Begründungen kann man vor dem Hauptportal des Domes unter der Überschrift „Gut begründeter Standort“ nachlesen. 

    Um den „Freien Blick“ auf die Südseite des Domes zu retten, schlägt der Bürgerverein nun den „Kompromiss am Dom“ vor. FWG-Bürgerforum und FDP haben diesen Vorschlag schon nach dessen Vorstellung begrüßt. 

    Nach sorgfältiger Prüfung und Vergleich mit den Argumenten der Ablehnung der Kirche kommen die Fraktionsvorsitzenden Mathias Englert (FWG-Bürgerforum) und Dr. Jürgen Neureuther (FDP) zu dem Ergebnis: Für den Vorschlag „Kompromiss am Dom“ ist keiner der Ablehnungsgründe zutreffend, denn 

    1. Der Betrieb des Kindergartens ist uneingeschränkt möglich. 

    2. Es wird keine Freifläche des Kindergartens reduziert. 

    3. Des Südflügel des Kreuzgangs mit seinem „historischen“ Mauerrest wird nicht angetastet. 

    4. Der „Kompromiss am Dom“ benutzt den gleichen Baugrund wie das jetzt geplante Haus, es kann also keine denkmalrechtlichen Bedenken geben. 

    5. Die Wohnungen in der Andreasstraße 8 bleiben unangetastet. 

    6. Der von der Kirche postulierte „nachhaltige Einsatz der finanziellen Mittel am jetzigen Standort“ und der Verweis auf höhere Kosten für die Alternativen sind für dem „Kompromiss am Dom“ nicht zutreffend. Im Gegenteil: Durch ein flaches Walmdach oder ein Flachdach, den Wegfall des Gebäudeteils zwischen Andreasstraße 8 und dem Gemeindehaus sowie die Nutzung des vorhandenen Kellers unter dem Domkiosk (nach jetzigen Plänen soll er verfüllt werden) können erhebliche Bau- und Betriebskosten-Einsparungen erreicht werden. 

    7. Die Errichtung des Gemeindehauses auf der Fläche des Domkiosks und des darüber hinausreichenden flachen Gebäudeteils, der „pastoralen Zeile“ zur Nikolauskapelle hin, würde den Aufwand für die archäologisch Grabungen wesentlich reduzieren, da dieser einstöckige Gebäudeteil eine nicht so tiefe Gründung erfordert. 


    Genauso wichtig wie die Eliminierung der Einwände der Kirche hat der „Kompromiss am Dom“ städtebauliche Vorteile: Er fügt sich in die Nachbarbebauung besser ein, er lässt den Blick auf die Südseite des Domes weitgehend frei und beschädigt sein großartiges Erscheinungsbild nicht. 

    Dieses städtebauliche Ziel, so Englert und Dr. Neureuther wurde schon 2003 im Stadtrat beschlossen und sollte 2013 mit dem Antrag zur Aufstellung eines Bebauungsplans, den die kleinen Parteien beantragt hatten, für den gesamten Dombezirk präzisiert werden. Dieses wurde leider von OB Kissel mit Hilfe der GroKo verhindert. 

    FDP und FWG-Bürgerforum appellieren an die Kirche den „Kompromiss am Dom“ umzusetzen und an die Stadtverwaltung, sie dabei zu unterstützen. 

    Gez. Englert gez. Dr. Neureuther

    Beitrag aus der Rubrik

    » Aus dem Nibelungenland
    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige Tip SüdhessenAnzeige das WormserAnzeige Ticketshop
    Anzeige Klinikum Worms - Tag der offenen TürAnzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige Amtsblatt