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  • Mi., 03. Januar 2018, 14:39 Uhr
    In seiner November-Sitzung hat der Stadtrat der Anpassung der Konsortialvereinbarung mit der GML zugestimmt

    Konsortialvereinbarung für Müllverbrennung wird angepasst





    Bürgermeister Kosubek (rechts) unterzeichnet im Beisein von GML-Geschäftsführer Dr. Thomas Grommes die angepasste Konsortialvereinbarung.


    Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek unterzeichnete nun im Rathaus im Beisein von GML-Geschäftsführer Dr. Thomas Grommes die neue Konsortialvereinbarung. „Als Stadt Worms profitieren wir enorm von der Müllverbrennungsanlage“, betonte der Bürgermeister und nannte als wesentliche Vorteile niedrige Müllgebühren, eine Versorgungssicherheit und kurze Wege.


    Die Stadt Worms ist mit 5,92 Prozent an der 100-prozentig kommunalen GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Ludwigshafen beteiligt, um die gesetzliche Entsorgungspflicht der Kommunen abzusichern. Zu diesem Zweck betreibt die GML für ihre Gesellschafter das Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen (MHKW), in dem die kommunalen Restabfälle entsorgt werden. Die zentralen Komponenten des Müllheizkraftwerks, die drei Müllkessel, sind inzwischen jedoch in die Jahre gekommen und 25 bzw. 30 Jahre alt. Im Rahmen des Projektes IGNIS hätten die GML und ihre Gesellschafter deshalb beschlossen, zwei alte Müllkessel außer Betrieb zu nehmen und dafür zwei neue zu bauen. Der dritte Kessel soll einem so genannten Retrofit-Prozess, einer Renovierung, unterzogen werden. Dies habe sich als wirtschaftlichste Lösung erwiesen, so Kosubek.


    Das Darlehen für die Finanzierung der IGNIS-Maßnahme muss über Kommunalbürgschaften der GML-Gesellschafter besichert werden. „Dafür muss in der bestehenden Konsortialvereinbarung der GML-Gesellschafter die Bürgschaftssumme von 40 Millionen auf 130 Millionen Euro angehoben werden“, erläutert der Bürgermeister. Für die Stadt Worms bedeutet diese Änderung eine Erhöhung der Bürgschaftssumme von rund 2,4 Millionen auf 7,7 Millionen Euro. „Die Müllgebühren bleiben davon jedoch unberührt“, unterstreicht Bürgermeister Kosubek.


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