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  • Mo., 03. Februar 2014, 15:24 Uhr
    SPD-Stadtratsfraktion fordert Lösungen für Wochenmarkt und Eisbahn

    Konzept für Wochenmarkt und Eisbahn gefordert

     

    Marktbeschicker Peter Hebauer im Gespräch mit SPD Vorsitzenden Jens Guth und SPD Fraktionsvorsitzender Timo Horst (von links).


    Wochenmarkt, Fest der Kulturen oder zum Beispiel das große Seniorenfest - bislang präsentierten sich zahlreiche Marktbeschicker, Vereine und Organisationen auf dem nunmehr für Veranstaltungen gesperrten Ludwigsplatz. „Um jeweils die bestmöglichen Ersatzstandorte zeitnah im Interesse aller Betroffenen zu finden, fordern wir von Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek als Dezernenten für Messen und Märkte ein schlüssiges Gesamtkonzept“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Timo Horst. Die momentane Diskussion um den Standort für die Eisbahn zeige, dass hier dringender Handlungbedarf vorliegt. Ständig würden in der Öffentlichkeit neue Standorte von dem zuständigen Dezernenten ins Spiel gebracht, ohne wirkliche Ergebnisse und Substanz oder gar eine strategische Planung.“, kritisiert Horst. Dieses ständige „Hü und Hott“ ist nicht gut für Veranstalter, Nutzer und die Einkaufsstadt, sieht auch Jens Guth, SPD Vorsitzender, dringenden Handlungsbedarf.

    Marktplatz steht im Fokus
    Im Fokus der neuzuordnenden Platzoptionen steht der Marktplatz vor dem Rathaus, wie sich im aufgekündigten Vertrag mit der seit Jahren beliebten Eisbahn des Betreibers Patric Forlanis offenbart. Die hohe Attraktivität des Marktplatzes zeigt sich wiederum in der skeptischen Reaktion Forlanis, der seinen bisherigen Standort gegenüber den gebotenen Alternativen der Wormser Stadtverwaltung aktuell wohl am liebsten beibehalten möchte.

    „Die Situation ist für alle schwierig“, weiß auch Timo Horst: Benötigt werden ausreichend  Stell- und Verkehrsflächen sowie Strom und Wasser für die Veranstalter, Parkplätze und Fußläufigkeit zum Busbahnhof für Kunden und darüber hinaus auch noch Rettungswege für Feuerwehr oder Notarzt. Erschwerend kommen die Interessen des innerstädtischen Einzelhandels und der Anwohner hinzu.

    Umso wichtiger ist aus Sicht der Wormser Sozialdemokratie ein Gesamtkonzept unter Einbezug aller Beteiligten, mit welchem Hans-Joachim Kosubek als verantwortlicher Dezernent insbesondere Wochenmarkt und Eisbahn weiterhin eine lebendige Zukunft ermöglichen könnte. „Ohne eine konzeptionell schlüssige Lösung droht andernfalls mittelfristig ein Aussterben an attraktiven Angeboten in der Wormser Innenstadt“, äußert Horst abschließend seine Bedenken.

     

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