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  • Di., 19. Januar 2016, 16:12 Uhr
    Die Maßnahme beginnt wegen der frostigen Temperaturen bereits am Mittwoch

    Kopfweidenpflege auf dem Ibersheimer Werth

    Der regelmäßige Rückschnitt der Kopfweiden ist erforderlich, damit sich die Bäume optimal entwickeln können und wichtige Lebensräume für Vögel, Käfer und Insekten erhalten bleiben. Foto: Stadt Worms


    Aufgrund der frostigen Temperaturen wurden die erst für Ende Januar 2016 geplanten Pflegearbeiten an  Kopfweiden am Altrheinarm zwischen Worms-Ibersheim und Hamm nun vorgezogen. Die Abteilung Umweltschutz und Landwirtschaft (Abt. 3.05) der Stadtverwaltung Worms hat eine Fachfirma damit beauftragt, insgesamt 178 Kopfweiden im Winter/Frühjahr dieses Jahres zurückzuschneiden.

    Im Herbst 2016 ist der Rückschnitt von  weiteren 178 Kopfweiden geplant. Soweit die frostige Witterung anhält, wird ein Teil der für Herbst vorgesehenen Bäume bereits in den kommenden Tagen mitgepflegt. Das Land Rheinland-Pfalz bezuschusst die Pflegearbeiten an Kopfweiden zu 100 Prozent aus Gründen des Artenschutzes. Die genehmigte Förderung des Landes erstreckt sich auf das Jahr 2016 mit einem Zuschuss von ca. 30.000 Euro.

    Förderung durchs Land
    Die Maßnahmen werden durch das Land Rheinland-Pfalz gefördert, um die turnusmäßige Pflege der Kopfbäume alle sechs bis 10 Jahre zu gewährleisten. Somit wird die optimale Entwicklung der Bäume zur Erhaltung eines wichtigen Lebensraumes für Höhlenbrüter wie z.B. Steinkauz, Kleinspecht, Garten- und Waldbaumläufer, Turmfalken sowie vielen Käfern und Insekten begünstigt. Die Pflege der Kopfweiden auf dem Ibersheimer Werth ist somit ein wesentlicher Beitrag zur Erhaltung eines charakteristischen Landschaftsbildes und zum Artenschutz. Zur Pflege sämtlicher Kopfweiden am Altrheinarm in der Gemarkung Ibersheim müssen zum Abschluss des Pflegeturnus noch ca. 90 Bäume im Jahr 2017 geschnitten werden. Der nächste Pflegeturnus beginnt voraussichtlich ab dem Jahr 2020.

    Arbeiten noch bis Ende Februar
    Die Pflegearbeiten jetzt im Januar werden in Richtung Ibersheim zwischen den Grundstücken in der Gemarkung Ibersheim, Flur 9, Nr. 89/1, bis ca. Flur 9, Nr. 99, durchgeführt. Bei anhaltendem Frost werden auch die weiter westlich angrenzenden Grundstücke der „Rheinbaustücker“ ab dem  Grundstück Flur 10, Nr. 103, noch bis Ende Februar 2016 bearbeitet. Die Grundstückseigentümer, die Interesse am Stammholz bekundet haben, werden gebeten, zeitnah zwischen den Rückschnittarbeiten und den Häckselarbeiten, das Stammholz zu verwerten und die nicht verwertbaren Äste und Zweige auf einen Haufen aufzuschichten. Die Häckselarbeiten werden wenige Tage nach Beginn der Pflegearbeiten durchgeführt.

    Nach Abschluss der Schnittarbeiten wird das nicht verwertete Stammholz und Astwerk gehäckselt.  In Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen müssen die Arbeiten bis spätestens Ende Februar abgeschlossen sein. Die Pflegearbeiten, die aufgrund schlechter Witterung nicht oder nur zum Teil ausgeführt werden können, sollen ab Oktober 2016 erfolgen. Im Hinblick auf die schwierigen Geländearbeiten bittet die Umweltabteilung bei eventuell auftretenden Schäden (z.B. Fahrspuren) um Verständnis. Die beauftragte Firma bzw. die Umweltabteilung werden bemüht sein, auftretende Schäden zu beseitigen.

    Für Rückfragen und nähere Auskünfte steht  die Abteilung Umweltschutz und Landwirtschaft der Stadtverwaltung Worms, Wolfgang Reich, Telefon 06241/853-3905, oder Vera Büttner, Telefon  06241/853-350, gerne zur Verfügung.

    Foto: Stadt Worms


     

     

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