Fr., 07. November 2014, 09:30 Uhr
CDU Bürgermeister Kosubek weist Kritik von SPD-Chef Guth zurück: „Stimmungsmache gegen ihn und seine Mitarbeiter“
Krach in der Wormser „GroKo“ wegen Eisbahn
Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek zeigt sich sehr verwundert, dass Landtagsabgeordneter Jens Guth über die Presse die Präsentation eines potenziellen Eisbahnbetreibers ankündigt, ohne dass mit den zuständigen Stellen bei der Stadt Kontakt aufgenommen wurde. Kosubek stellt sich hier nochmals vor seine Mitarbeiter, die sehr wohl alle in der Wormser Innenstadt zur Verfügung stehenden Plätze genau geprüft hätten. Ein Platznutzungskonzept werde zur Zeit unter Beteiligung aller, die in Worms mit der Durchführung von Veranstaltungen betraut seien, erarbeitet. Dieses Konzept muss sich allerdings an den tatsächlichen Gegebenheiten und den tatsächlichen Nutzungsmöglichkeiten bezüglich Infrastruktur und Belastbarkeit der Plätze orientieren. Auch eine Überbelastung geeigneter Plätze in Bezug auf Lärmschutz dürfe hier nicht unberücksichtigt bleiben, betont der Bürgermeister.
Keine Alternative zum Festplatz
Selbst mit einem Platznutzungskonzept hätte es für die Eisbahn, so wie sie der von Jens Guth nach Worms gebrachte Betreiber beharrlich aufbauen wollte, keine andere Lösung als den Festplatz gegeben.
Seine Mitarbeiter hätten nach der wirklich kurzfristigen Absage des bisherigen Eisbahnbetreibers bereits Kontakte zu potenziellen neuen Betreibern aufgenommen, so Kosubek, und hier werde momentan ausgelotet, welche Vorstellungen zu Größe der Eisbahn und Betreiberkonzept in Worms umsetzbar seien.
„Wir werden beim künftigen Betreiber insbesondere auf dessen Leistungsfähigkeit und Flexibilität achten“, macht Kosubek deutlich.
Die derzeitige Stimmungsmache in Sachen Eisbahn gegen ihn und seine Mitarbeiter hält er für nicht zielführend.