FUSSBALL: 81-facher Bundesligaspieler wechselt nach Pfeddersheim
Kracher bei der TSG
Neuzugang Danny Blum (links) mit Cheftrainer Nauwid Amiri (rechts). Foto: Felix Diehl
Von Marcus Diehl › Vor drei Wochen sprach jeder bei der TSG Pfeddersheim, dass die Verpflichtung von Aleksandar Biedermann der Königstransfer in dieser Saison ist. Danach kam mit Vincent Haber der nächste Königstransfer. Wenn jetzt jeder denkt, das wäre es gewesen, liegt total daneben. Der Sportliche Leiter Manuel Wöllner haut noch einen raus und was für einen. Der Neuzugang kommt aus der spanischen dritten Liga.
Blum kommt zur TSG
Es handelt sich dabei um Danny Blum. Er ist in Frankenthal geboren und hat in seiner Karriere so einiges miterlebt, genug Erfahrungen gesammelt, um der TSG weiterzuhelfen. Im Ausland war er für Las Palmas und Apoel Nikosia aktiv und wechselt jetzt vom FC Intercity aus Alicante in die Verbandsliga. Als einer der Höhepunkte in seiner Laufbahn war sicherlich der Einsatz im DFB-Pokalfinale für die Frankfurter Eintracht 2017 gegen Borussia Dortmund – auch wenn der Pott nicht gewonnen wurde.
Insgesamt hat er 81 Bundesliga bestritten, hierbei vier Tore erzielt und für namhafte Vereine in Deutschland gespielt, u.a. für Eintracht Frankfurt, 1. FC Nürnberg, VFL Bochum. Dazu kommen aus der Zweiten Bundesliga 109 Partien mit 24 Toren und der Dritten Bundesliga 81 Partien mit vier Toren.
In seiner Jugendzeit trug er insgesamt neunmal das Trikot der Nationalmannschaft. Für die Verbandsliga und vor allem für die TSG also ein Name mit Zugkraft. Eine Bereicherung für Pfeddersheim, aber auch eine Hypothek für die neue Spielzeit.
Erste Schritte im Trainergeschäft
„Eine Win-Win-Situation für alle“, spricht Trainer Nauwid Amiri. Danny Blum und der TSG-Coach sind seit Jahren beste Freunde. Nach seiner Profikarriere möchte Danny zukunftsorientiert denken. Er möchte berufliche Projekte starten und seine Ziele auch erreichen. Das ist im Amateurbereich einfacher umzusetzen. Nauwid Amiri: „Ist natürlich eine Sensation für Team. Er kann die TSG extrem weiterbringen und unseren jungen Spielern sehr viel Hilfe leisten und seine Qualität auf den Platz bringen.“
Danny wird auch als spielender Co-Trainer fungieren. Beide betonen sich gegenseitig zu helfen. Danny als Hilfestellung für seine ersten Schritte im Trainergeschäft und Nauwid kann von dessen enormen Erfahrungsschatz als Profi zehren. Gerne würden sie zusammen im Trainergeschäft die nächsten Schritte machen.