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  • Sa., 21. Februar 2015, 23:44 Uhr
    Freundeskreis Hochstift informiert sich bei OB Kissel zur geplanten Fusion mit dem Klinikum Worms

    Krankenhausfusion im Fokus

    OB Kissel informiert den Vorstand des Freundeskreises Hochstift.


    „Die verantwortlichen des Wormser Klinikums und die Freunde des evangelischen Hochstifts ziehen am selben Strang“, lautete das Fazit des zurückliegenden Vorstandstreffens der Initiative „Unser Hochstift braucht Freunde e.V.“. Im Vorstand informierte Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums Michael Kissel den Vorstandsmitgliedern über die aktuellen Entwicklungen bei der geplanten Fusion der beiden Wormser Krankenhäuser. Dabei wurde schnell deutlich, dass sowohl der Freundeskreis als auch das städtisch getragene Klinikum dieselben Ziele verfolgen.

    Erhalt der Arbeitsplätze

    „Der Erhalt der Arbeitsplätze der Hochstiftmitarbeiter sowie die gute medizinische Versorgung der Patienten in der Stadt und aus der Region bleibt weiterhin unser übergeordnetes Ziel. Aus diesem Grund begrüßen wir die Fusionsbereitschaft des Klinikums als Retter in der Not ausdrücklich“, bekräftigte Vorsitzende Anklam-Trapp die Position des Freundeskreises. Zuvor hatte Michael Kissel den Vorstandsmitgliedern die enormen Aufwendungen erläutert, die es für den Erhalt des Hochstiftes aller Voraussicht nach zu stemmen gilt. Dabei unterstrich der Oberbürgermeister erneut, dass im Falle einer Übernahme durch das Klinikum alle Mitarbeiter des Hochstiftes übernommen werden sollen.

    Denkbare Zukunftsvarianten

    Im Verlauf des Gespräches wurden auch verschiedene Möglichkeiten für einen dauerhaften Erhalt des Hochstiftstandortes mit zentrumsnahen Leistungen diskutiert. OB Kissel hält es danach für denkbar und prüfenswert, ob zumindest Teile der Gebäude für eine Geriatrie und ambulante Leistungen genutzt werden können. Ebenso soll geprüft werden, ob ein Ärztehaus für Haus-und Fachärzte an diesem Standort eine Perspektive sein kann. „Kommt die Fusion der beiden Krankenhäuser, wäre dies ein Prozess über mehrere Jahre. In dieser Zeit dürfen wir das Potential des Hochstiftstandortes, beispielsweise in der Alters- und Palliativmedizin, nicht aus den Augen verlieren“, schloss sich Anklam-Trapp an. Ein Brief an die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler soll Chancen einer alternativen medizinischen Nutzung des Hauses aufzeigen.

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