Mi., 21. Mai 2014, 10:09 Uhr
Krankenhaustangente für Pfeddersheim unabdingbar
Als „Unding“ bezeichnet die Fraktionsvorsitzende der Pfeddersheimer SPD, Heidi Lammeyer, die Überlegungen der Wormser CDU, die Krankenhaustangente zur Diskussion zu stellen. „Alle unsere Überlegungen zu einem innerörtlichen Verkehrskonzept in Pfeddersheim bauen auf die Entlastung durch die Tangente.
Die Detailuntersuchungen für Pfeddersheim und Leiselheim in der Fortschreibung des Generalverkehrsplanes 2010 belegen eindeutig, dass gerade die Ortsdurchfahrten von Pfeddersheim und Leiselheim enorm von der Tangente profitieren und verkehrsmäßig entlastet werden, ebenso wie Pfiffligheim, Hochheim und Neuhausen. Das Thema wurde intensiv im Pfeddersheimer Ortsbeirat diskutiert, so Lammeyer, die auch Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion im Bauauschuss ist. Auch im Stadtrat habe die CDU die Beschlüsse dazu immer mit großer Mehrheit mitgetragen.
Wenn die CDU jetzt, wo das förmliche Planfeststellungsverfahren zur Schaffung des Baurechts für die Tangente schon läuft, das weitere Verfahren blockieren wolle, trage sie die Verantwortung, dass dafür getätigte Millioneninvestitionen in den Sand gesetzt werden, denn ohne den Äußeren Ring könne das Verkehrskonzept zur Entlastung der Innenstadt nicht wirkungsvoll umgesetzt werden.
„Außerdem“, so Lammeyer, „kann ich nicht verstehen, dass die CDU Pfeddersheim da mitspielt, denn auch ihre bislang vorgebrachten Vorschläge zu mehr Verkehrsberuhigung in Pfeddersheim basierten auf der Entlastung vom Durchgangsverkehr“. Wo bleibt da die Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit der Politik, fragt Lammeyer zurecht.