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  • Sa., 07. November 2015, 23:45 Uhr
    Dokumentation der jungen Filmcrew begeisterte die Zuschauer / Nächster Dreh schon in Arbeit

    Kubis-Jugend realisiert spannenden Kurzfilm

    Vier junge Frauen des Filmprojektes mit je einem Vertreter von Polizei und Feuerwehr. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Rund ein Jahr hat die Realsierung gedauert. Aber die Mühe hat sich gelohnt. Und es ist echt klasse, was als filmisches Erstlingswerk von acht Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 19 Jahren entstanden ist. Am Samstagabend fand so etwas wie die Premiere in den Räumen des Kultur-, Bildungs- und Sportvereins (KuBis) unweit des Wormser Bahnhofs statt. Hinter KuBiS verbirgt sich übrigens der ehemaligen russisch-deutsch Kulturverein.

    Gelungene Premiere

    Die Anspannung war riesig, als gegen 17 Uhr das Licht im kleinen Filmsaal ausging und die etwa 40 Besucher gebannt auf die Leinwand schauten und die ersten Sequenzen zu sehen waren. Unter den Gästen war auch Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek und der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler (beide CDU). Als Thema des Kurzfilms hatten die Jugendlichen eine Dokumentation über die Wormser Polizei, die Feuerwehr sowie das Rote Kreuz und den Arbeiter Samariter Bund gewählt. Der Film war aber keine Aufzählung von Daten und Fakten sowie einiger Sequenzen von Fahrzeugen mit Blaulicht, sondern die Jugendlichen "rollten" den Film von den Menschen, den Akteuren her auf. Die Filmcrew hatte sich von jeder der genannten Organisation einige Menschen herausgepickt, die sie interviewten und über deren Motivation und Gefühle der Zuschauer etwas erfuhr.  So kam die junge Frau vom Roten Kreuz genauso zu Wort wie der 40-jährige Polizist oder der Fahrer eines großen Feuerwehrautos. Der Zuschauer konnte so einen Blick hinter die Kulissen werfen und erfuhr etwas über die Menschen, die beinahe täglich für die Bürger der Nibelungenstadt aktiv sind und teilweise ihr Leben riskieren. Ein sehr gelungener Film, der vielleicht auch bald im Lincoln Theater vor einem größeren Publikum gezeigt werden soll.

    Vom Drehbuch bis zur Kameraführung

    Nach dem Ende des Films, dem Applaus und den anerkennenden Worten der anwesenden Vertreter der Rettungsdienste, berichteten vier der jungen Frauen, die am Film mitgewirkt haben, von ihrem Dreh. Maria, Anastasia, Christina und Tanja erzählten, dass sie von der Idee über das Drehbuch bis zu den Filmaufnahmen alles selbst gemacht haben und riesigen Spaß dabei hatten. Sie hätten dazu in den Räumlichkeiten von KubiS eine Art kleines Studio.

    Das nächste Projekt würde schon in Arbeit sein. Auf meine Frage, um was es diesmal geht, lächelten sie mich an und sagten, dies sei noch ein Geheimnis. Nur so viel wollten sie verraten, es soll diesmal kein Dokumentation werden, sondern ein Spielfilm sein. Man darf gespannt sein, was die talentierte Filmcrew auf die Beine stellt.

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