Jugend- und Auszubildendenvertretung der Stadtverwaltung Worms verwöhnten die Besucher des Verwaltungsgebäudes im Adenauerring
Kuchen essen für die Spiel- und Lernstube
In der turbulenten Vorweihnachtszeit auch mal an andere denken, das hat sich die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) der Stadtverwaltung Worms seit vielen Jahren auf die Fahne geschrieben. Deshalb heißt es im Dezember im Rathaus immer: ran an den Backofen!
Denn dann sind sämtliche Mitarbeiter aufgerufen, Kuchen zu backen für den Kuchenverkauf der JAV. Unterstützt wird die Auszubildendenvertretung dabei stets von anderen Auszubildenden, die ebenfalls Kuchen spenden und zudem die Verkaufsstände betreuen. Und so kamen auch in diesem Jahr wieder Mitarbeiter und Kunden des Rathauses und des Verwaltungsgebäudes im Adenauerring in den Genuss leckerer Kuchen. Den Erlös des Kuchenverkaufs behält die JAV jedoch nicht etwa für eigene Aktivitäten ein, sondern er kommt karitativen Einrichtungen zugute. Die diesjährige Spende in Höhe von 201 Euro geht an die Spiel- und Lernstube im Wormser Nordend.
Mit dem Geld in die Eishalle
Im Büro von Oberbürgermeister Michael Kissel überreichten der JAV-Vorsitzende Waldemar Schuckmann und seine Stellvertreterin, Laura Waßner, nun Georg Bruckmeir von der Caritas, die die Spiel- und Lernstube betreibt, den symbolischen Scheck. „Die Spendenaktion ist eine tolle Geste unserer JAV und es macht mich stolz, dass unsere jungen Mitarbeiter bereits die wichtige Aufgabe der sozialen und bildungspolitischen Förderung erkennen“, attestierte der Oberbürgermeister. Zugleich regte er einen Besuch der JAV in der Spiel- und Lernstube an – eine Idee, die Bruckmeir gerne aufgriff. „Der Kuchenverkauf ist eine tolle Aktion der jungen Leute“, lobte er. Wofür die Spende verwendet werden soll, weiß er ebenfalls bereits: „In den erstem Winterferien kommenden Februar wollen wir mit den Kindern eine Eishalle besuchen, was natürlich mit Kosten verbunden ist. Wir können den Kindern mit dem Geld eine große Freude bereiten!“
Spielerisches Lernen an erster Stelle
Denn wie der Name schon sagt, steht in der Spiel- und Lernstube die Idee des spielerischen Lernens an erster Stelle. Neben der Hausaufgabenförderung stehen für die Kinder deshalb auch Aktivitäten auf dem Programm, bei denen sie sich selbst „ausprobieren“ können: etwa klettern, Schwimmbadbesuche, Musik und Tanz. „Damit trainieren wir auch Eigenschaften wie Verlässlichkeit und Pünktlichkeit“, so Bruckmeir.
Dies ist ganz im Sinne der JAV: „Wir vertreten selbst junge Menschen, deshalb war es uns bei der Spendenaktion wichtig, einen Beitrag zur Unterstützung und Förderung von Kindern und Jugendlichen zu leisten“, erklärte Waldemar Schuckmann. Im neuen Jahr will sich die JAV dann selbst ein Bild von der Spiel- und Lernstube machen.
Michael Kissel (rechts) ist stolz auf die JAV der Stadtverwaltung: Waldemar Schuckmann (links) und Laura Waßner überreichen Georg Bruckmeir den symbolischen Scheck.