WORMS: Grünflächenabteilung hat kein Verständnis für Ordnungswidrigkeit / Hinweise auf Verursacher erbeten
Künstliche Blumenblüten vermüllen Pfrimmpark
Künstliche Blumenblüten wie hier im Pfrimmpark zu verstreuen, stellt kein Kavaliersdelikt dar – vielmehr handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit. Foto: Privat
Von Florian Helfert › Wer am Montagmorgen in den Pfrimmpark Richtung Pavillon wie eine aufmerksame Leserin des Nibelungen Kuriers ging, fand eine aus Hunderten von künstlichen Blütenblättern gestreute Fährte. Sicherlich gut gemeint als romantisches Accessoire eines Heiratsantrages oder Ähnlichem muss der Plastikmüll nun mühselig auf Kosten der Allgemeinheit aufgesammelt und entsorgt werden.
Bereits in der Vergangenheit erachtete Dieter Rauh, Leiter der Grünflächenabteilung, ein solches Handeln als gedankenlos und darüber hinaus als Umweltfrevel. Die Stadt appelliert dringlich komplett von der Praxis des Verstreuens von Blütenblättern aus Plastik abzusehen, selbst wenn geplant ist, die Blütenblätter im Anschluss wieder aufzusammeln.
Die Plastikteile können unmittelbar nach dem Verstreuen verwehen und sich nicht mehr gänzlich einsammeln lassen. So verschmutzen die Plastikteile die Wormser Parks und Grünanlagen oder gelangen zum Beispiel über die Pfrimm in den Rhein. Diese regionale und unter Umständen überregionale Umweltverschmutzung ist keine romantische Geste der Welt wert.
In Fällen wie diesen hofft die Stadt, die Verursacher ausfindig machen zu können, um den Arbeits- und Verwaltungsaufwand für diese Ordnungswidrigkeit geltend machen zu können. Um sachdienliche Hinweise wird gebeten, Telefon 06241/853-6701.