
VON FLORIAN HELFERT „Bundesweit laden heute in über 2.600 Städten und Gemeinden mehr als 8.000 Denkmäler wie beispielsweise Kirchen, Schlösser oder historische Wohnhäuser zum Entdecken ein“, lud Kultusminister Prof. Dr. Konrad Wolf am Sonntagvormittag zur regen Teilnahme am Tag des offenen Denkmals ein. Im Gegensatz zu den Vorjahren bot der Blaue Saal des Herrnsheimer Schlosses in diesem Jahr sogar den Schauplatz für die offizielle Eröffnung des Denkmaltages für Rheinland-Pfalz.
Bevor Oberbürgermeister Michael Kissel anlässlich der sich zahlreich präsentierenden Kulturdenkmäler ein „erbauliches Vergnügen“ in seinem einleitenden Grußwort wünschte, lobte er das kulturelle Erbe als ein Sinnbild des Heimatgefühls. Das Herrnsheimer Schloss präge das Ortsbild und spiegele die aufgeklärte Mentalität ihrer damaligen Erbauer derer von Dalberg wider: So verweise etwa der Empirestil des Schlosses auf die enge Bande der Rheinbundstaaten mit dem Geist des napoleonischen Frankreichs.
Lotto Rheinland-Pfalz nimmt Förderwunsch mit
Zugunsten des reichen kulturellen Erbes der Stadt Worms dankte Oberbürgermeister Michael Kissel zudem für die finanziellen Hilfen seitens des Landes und des Bundes. „Ein Schloss ist wie eine Kathedrale eine Dauerbaustelle“, bestätigte Dr. Alexandra Fink als langjährig betreuende Denkmalpflegerin beispielhaft an ihrem beruflichen Engagement für das Schloss Herrnsheim im weiteren Verlauf der Feierstunde. „Als großer Partner der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz nehmen wir gerne den Wunsch nach einer Förderung mit“, hatte Jürgen Häfner in seiner Rolle als Geschäftsführer der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH zu jenem Zeitpunkt in seinem Grußwort schon längst schmunzelnd zugesichert.
Abschließend dankte die Generaldirektion Kulturellen Erbes Rheinland-Pfalz in Person von Thomas Metz landesweit allen beteiligten Akteuren und Institutionen und überließ Anne und Paul Streich die offizielle Eröffnung mit einem letzten Stück des Komponisten Johann Hugo von Dalberg zu beenden.
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