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  • Fr., 09. Dezember 2022, 22:36 Uhr
    KUNST: Katharina Binz informiert sich in Museen und im integrativen Atelier

    Kulturministerin besucht Worms



    Kulturministerin Katharina Binz besuchte am Freitag gemeinsam mit Adolf Kessel, dem Oberbürgermeister der Stadt Worms, das Museum Kunsthaus Heylshof und das Museum der Stadt Worms im Andreasstift.

     

    "Das Museum Kunsthaus Heylshof zeichnet aus, dass eine bedeutende Privatsammlung des 19. Jahrhunderts an ihrem angestammten Platz und in ihrer ursprünglichen Umgebung erleben werden kann. Das ist ein ganz besonderes Erlebnis“, sagte Kulturministerin Katharina Binz.

     

    Das Museum wird von der Stiftung der Familie Heyl zu Herrnsheim getragen und in diesem Jahr vom Kulturministerium mit 55.000 Euro institutionell gefördert. Die Sammlung umfasst Werke vom späten Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert, darunter kostbare Gläser und Glasgemälde, Frankenthaler Porzellan, Tafelgeschirr, Kleinkunst, Keramik und Schnitzkunst. Von besonderer Bedeutung ist die Gemäldesammlung, die ihren Schwerpunkt auf die deutsche Malerei zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert legt.

     

    Das Museum der Stadt Worms im Andreasstift zeigt die Wormser Stadtgeschichte und verfügt über Exponate aus 7.000 Jahren Besiedlungsgeschichte der Region. Die Sammlung umfasst zahlreiche bedeutende Grabungsfunde aus Worms und der Umgebung, wie Schmuck aus der Bronze- und Jungsteinzeit oder prachtvolle Gläser aus der Zeit der Römer und Franken. Bis Ende des Jahres zeigt das Museum die Sonderausstellung „Spiel um die Macht“.

     

    „Die aktuelle Sonderausstellung ‚Spiel um die Macht‘ erläutert die Geschichte des Investiturstreits vor 900 Jahren. Das Museum im Andreasstift hat mit der Erstellung einer Graphic Novel und dem Angebot eines ‚Escape-Spiels‘ einen sehr modernen Vermittlungsansatz gewählt. So erfahren die Besucherinnen und Besucher auf spielerische Weise, was Worms mit dem Gang nach Canossa zu tun hat. Das ist spannend und macht Spaß“, stellte Kulturministerin Binz fest.

     

    Anschließend besuchte die Ministerin das atelierblau der Lebenshilfe Werkstätten Worms. „Im atelierblau können sich Menschen mit Behinderung künstlerisch ausprobieren und Ausnahmetalente werden in ihrer künstlerischen Entwicklung gefördert. Die Lebenshilfe hat hier einen Ort geschaffen, an dem die Inklusion zwischen Künstlerinnen und Künstlern mit und ohne Behinderung gelebt wird“, sagte Kulturministerin Binz. 

     

     


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