ALBISHEIM: 230 Aktionen und 850 Kurse über die Jahre veranstaltet
Kulturwerkstatt aufgelöst
Das Puppentheater war ein Aushängeschild der Albisheimer Kulturwerkstatt. Hier ein Szenebild aus dem Schattentheater „Die blaue Rose“.
Im April 2005 gründete der Albisheimer Gemeinderat die Albisheimer Kulturwerkstatt, deren Aufgabe die Erhaltung, Förderung und Belebung der kulturellen Szene in Albisheim sein sollte. Im März 2006 wurde aus organisatorischen Gründen der nichteingetragene Verein „Albisheimer Kulturwerkstatt“ gegründet, der die kulturellen Angebote im Namen der Ortsgemeinde organisieren wird. Als Motor des Vereines fungierte von Beginn an Ulrike Pohl, der damalige Ortsbürgermeister Friedel Strack war das Verbindungsglied zur Ortsgemeinde. Über lange Jahre prägte die Kulturwerkstatt das Dorfleben, trug zur positiven Außenwirkung der Gemeinde bei, und war auch maßgeblich an den besten Platzierungen bei den Wettbewerben „Unser Dorf hat Zukunft“ beteiligt.
Seit der Gründung brachten über 230 Sonderveranstaltungen und Aktionen, davon 71 Ausstellungen (Kunstausstellungen, Fotoausstellungen, geschichtliche Ausstellungen) erweitertes kulturelles Leben in die Ortsgemeinde. Mit Konzerten, Lesungen, Vorträgen, Gedenkveranstaltungen, verschiedenen Aktionen (Versteigerung für das Bildhauersymposium, Boulebahn, AED), Puppentheater, Adventskalender am Rathaus, Kids-Tagen, Kinder-Symposium, Schnuppertagen wurden nicht nur die Einheimischen verwöhnt. Auch das Engagement im Weiterbildungsbereich brachte erfreuliche Zahlen. An ca. 850 Kursen mit ca. 9.000 Stunden nahmen über 4.400 erwachsene Personen als auch Kinder und Jugendliche teil.
Im Januar 2022 trat der komplette Vorstand der Kulturwerkstatt zurück, da seit der Wahl 2019 die Organisation von kulturellen Angeboten im Namen der Ortsgemeinde nicht mehr möglich war. Unüberwindbare, zum Teil persönliche, Zerwürfnisse machten das ehrenamtliche Engagement auf Dauer nicht mehr durchführbar. Deshalb löste sich die Albisheimer Kulturwerkstatt im Februar 2022 auf.