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  • Do., 01. Dezember 2022, 17:05 Uhr
    WORMS: Wunschzettel-Aktion in der Kaiser Passage angelaufen

    Kunden lassen Kinderaugen erstrahlen

    Pünktlich zum 1. Advent wurde in der Kaiser Passage die Wunschzettel-Aktion präsentiert. Foto: Rudolf Uhrig


    Von Rudolf Uhrig > Wie es die Statistik offenbart, lebt jedes fünfte Kind in Deutschland an der Armutsgrenze. Das wird den betroffenen Familien mehrfach im Jahr schmerzlich vor Augen geführt. Zum Beispiel wenn Kinderfreizeiten oder Ausflüge anstehen. Kann das Geld dafür aufgebracht werden, auf was müssen wir verzichten? Das sind dann immer die quälenden Fragen der Eltern. Ganz besonders bewusst aber wird es zu Weihnachten, wenn es nicht so einfach ist, Geschenke für die Kinder zu besorgen und das Geld dafür wieder einmal nicht ausreicht.

    „Die Wunschzettel-Aktion geht nun in die dritte Saison“, erläutert Schirmherr Jens Guth (SPD, MdL) und ist sehr froh darüber, dass diese so hervorragend beim Center Manager der Kaiser Passage, Jens Buschbacher, sowie den dortigen Geschäften, aber auch bei den beteiligten Institutionen so gut angenommen wurde und wird. „Wir alle wollen eben jenen Kindern helfen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, lautet das Anliegen. „250 Wunschzettel, eben mit Kinderwünschen, sind an den Würfeln in der Kaiserpasse angebracht. Diese werden von wohlwollenden Kunden übernommen und bezahlt“, erläutert Jens Buschbacher das Prinzip. „Wir nehmen diese fast stündlich entgegen und registrieren sie, so dass alles genau erfasst wird, denn kein Wunsch soll verloren gehen. Anschließend füllen wir mit den nächsten Wunschzetteln auf.“

    „Spendenbereitschaft ist vorbildlich"

    „An der Aktionen können Kinder im Alter von 2 bis vierzehn Jahren teilnehmen“, umreist Gerold Hirschler, Leiter der Spiel- und Lernstube „Die Vorstadtkrokodile“ (Diakonie) im Beisein seiner Stellvertreterin Britta Kaluza, den Kreis. Er ist mit seiner Einrichtung einer der drei Institutionen, deren Kinder sich über die Geschenke freuen dürfen. Mit dabei ist auch das Kinder- und Jugendzentrum St. Marien (Caritas), das durch Sarah Dewan und Bianca Appel-Seelmann vertreten wird, sowie Gabriel Rieke von der Spiel- und Lernstube Nordend. Mit von der Partie ist auch der Lions Club Worms, der seine schützende Hand insofern über die Aktion hält, in dem er quasi eine Ausfallbürgschaft übernimmt. Sollten nicht alle Wünsche erfüllt bzw. bezahlt werden, springen die Lions monetär ein und schließen die Lücke. Aber ihr Präsident, Matthias Möller-Meinecke, der in Begleitung von Joachim Christmann dem Club-Sekretär, gekommen ist, sagt: „Das ist bis heute noch nie eingetreten, denn die Wohltäter haben bisher immer alles eingehalten“ und er ergänzt, was alle Beteiligten, auch Uwe Sterzik von myToys, bestätigen: Die Spendenbereitschaft der Wormser ist vorbildlich!

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