Bereits zum 9. Mal hatte das Kunsthaus Worms zu seiner abwechslungsreichen und sehenswerten Veranstaltung eingeladen
Kunst und Schmuck…
Jesamine Frei und Jasna Bannert (von links) gehörten zu den Künstlern, die am Wochenende im Kunsthaus ihre Arbeit präsentierten. Foto: Regina Urbach
VON REGINA URBACH Kunst und Schmuck sind für viele Menschen die schönsten Nebensachen der Welt. Bei der 9. Aktion „Kunst und Schmuck“ im Wormser Kunsthaus begegneten sie am Wochenende einander auf vielfältige Weise. Manche Schmuckdesignerin arbeitet zum wiederholten Male mit einem oder einer Künstlerin des Hauses zusammen, etwa die Absolventinnen der Pforzheimer Goldschmiedeakademie Jesamine Frei und Jasna Bannert mit Claudia Manstein.
Andere probieren den jährlichen Wechsel. Manche Ästhetik und manches Beleuchtungskonzept passten so gut wie abgesprochen, selbst wenn sie es tatsächlich nicht war, etwa im Atelier von Anita Reinhard (mit Eirene Seitz) oder Estelle Armknecht (mit Melanie Geib aus Meisenheim).
Beeindruckt von Veranstaltungsidee
Viele Goldschmiedinnen und Schmuckdesignerinnen kamen von auswärts über den persönlichen Kontakt zu den Künstlern im Hause. Die meisten zeigten sich beeindruckt von Atmosphäre und Veranstaltungsidee. Dass viele Türen in den oberen Stockwerken geschlossen blieben, störte das Publikum wenig, es gab genug zu schauen, zu staunen und zu fragen.
An beiden sonnigen Wochenendtagen strömte es durch die Räume, genoss zum Teil Livemusik und Sekt. Mitglieder der ebenfalls ausstellenden Fotogruppe BSW boten ein Porträt-Studio an. Für Kaffee und Kuchen war in den Räumen des Atelier Blau gesorgt.
Kunstinteressierte jeden Alters kamen ins Gespräch mit Künstlern und Schmuckgestaltern und griffen auch gerne käuferisch zu: etwa bei den Face-to-Face-Ringen der Frankfurter Designerin Karin Lorenz, übereinander legbaren Freundschaftsringen von Jesamine Frei oder ansprechenden Textilien bei Kornelia Hofmeister.