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Mo., 01. Mai 2017, 18:11 Uhr
40. Wormser Cup und Turnier der Jugend im Kunstradsport mit über 300 Sportlern aus 10 Nationen
Kunstradsport der Spitzenklasse gezeigt
Der SKV Mörfelden (Mitte) wiederholte mit seinen Einrad-Mannschaften seinen Vorjharessieg, vor Rebland Varnhalt (links) und dem RSC Kieselbronn (rechts).
Über 300 Sportler und Sportlerinnen aus insgesamt zehn Nationen waren am vergangenen Wochenende bei der 40. Jubiläumsausgabe des Wormser Kunstradsportcups am Start. In seiner Eröffnungsrede zur Abendveranstaltung blickte Vorsitzender Stefan Born zurück auf die Anfänge des Wormser Cups und erinnerte sich zurück, als er selbst als aktiver Sportler zum ersten Mal für den VfH auf die Fläche gegangen war. Den 40. Wormser Cup holte, wie bereits im Vorjahr, die Mannschaft vom SKV Mörfelden, vor den Teams aus Varnhalt und Kieselbronn. Der gastgebende VfH Worms kam mit seiner ersten Mannschaft, für die der Vierer und Sechser Kunstrad der Elite sowie der Einrad-Vierer der Juniorinnen am Start waren, auf den fünften Platz. Der Preis für den besten ausländischen Verein ging nach Hong Kong.
Der Kunstrad-Vierer des VfH Worms der Juniorinnen in der Besetzung Jessica Neurohr, Lisa Schön, Lena Siebel und Laura Kilian, zeigte sich in hervorragender Form. Fotos: Klaus Diehl
Neue persönliche Bestleistung erzielt
Kunstradsport der Spitzenklasse gab es in der Abendveranstaltung für das Publikum zu sehen. Mit den Zweier-Teams Bugner-Bugner (Klein-Winternheim), Thürmer-Thürmer (Mainz-Finthen) und Lisa Hattemer (Gau-Algesheim) waren gleich drei Weltmeister aus Rheinhessen am Start. Der VfH Worms rundete das Programm zur Jubiläumsausgabe mit einem Schaufahren ab, bei dem die aktuelle Sportmannschaft und ehemalige Akteure gemeinsam auf der Fläche waren. Sportlich zeigte aus Wormser Sicht der erste Kunstradvierer der Juniorinnen eine tolle Leistung. Zwei Wochen vor den Deutschen Juniorenmeisterschaften präsentierten sie sich bereits topfit und erzielten mit 144,72 Punkten eine neue persönliche Bestleistung. Ebenso auch der Einrad-Vierer der Juniorinnen, der eine sichere und sturzfreie Kür auf die Fläche brachte. Luisa Rupp, die zum ersten Mal bei der Abendveranstaltung am Start war, fuhr ein Ergebnis von über 90 Punkten heraus und bescherte der zweiten VfH-Cupmannschaft gemeinsam mit den Kunstradvierern der Juniorinnen und Schülerinnen damit den siebten Platz.
Eine Unterbrechung wegen eines Raddefekts hatte hingegen der Frauenvierer zu verkraften. Immer besser in Fahrt kommt der Elitesechser. Trotz eines Sturzes in der Kür zogen sie ihr Programm unbeeindruckt weiter durch. Beim Turnier der Jugend am Sonntag stand der Nachwuchs im Mittelpunkt. Im Einer-Bereich kam Luisa Rupp im Kunstfahren U15 auf den ersten Platz. Bei den Mannschaften zeigte der Kunstradvierer der Juniorinnen wie schon am Vortag eine Top-Leistung und sicherte sich neben Platz eins auch den Pokal für die geringste Abwertung im Mannschaftsbereich. Die zweite Juniorenmannschaft kam hinter dem Team aus Kolarovo auf Platz drei. Der Einradvierer der Juniorinnen hatte deutlich höhere Abzüge als noch beim Wormser Cup zu verbuchen.
Erster und zweiter Platz für VfH-Starter
Im Vierer-Kunstfahren der Schülerinnen zeigte die erste VfH Mannschaft eine saubere Leistung und kam auf den ersten, die zweite Mannschaft belegte direkt dahinter den zweiten Platz. Die Einradvierer im Schülerbereich zeigten, obwohl das zweite Team kurzfristig in umgebauter Formation am Start war, gute Programmvorträge und kamen auf die Plätze zwei und drei. Jonathan und Samuel Elvers kamen im Einer U11 auf Platz vier und neun. Julian Krückl belegte im Einer U15 den neunten Platz. Bei den Schülerinnen U11 kamen Luisa Krückl, Juli Küppers und Charlotte Metzenroth auf die Plätze 14, 24 und 25. Der Zweier der Schüler belegte mit einer guten Kür Platz vier. Der Pokal für die geringste Abwertung im Einer-Zweier Bereich ging wie bereits 2016 an Jacqueline Everhartz vom RV Diamant Lind.
Joachim Decker, 1. Vorsitzender des Wormser Stadtsportverbandes, überreichte den Pokal an die jungen Radsportler aus Hong Kong für die weiteste Anreise.