Zeitgenössische japanische Künstlerin Mitsuko Hoshino zeigt ihre einfühlsamen Werke in Worms
Kunstverein Worms eröffnet Ausstellung „Spuren“
Mitsuko Hoshino neben einem Werk in dem stilisierte Mohnblüten in Vinylfarbe auf Leinwand zu sehen sind. Foto Karolina Krüger
Von Karolina Krüger Am Freitagabend eröffnete Dr. Klaus Döll die Ausstellung „Spuren“ der Künstlerin Mitsuko Hoshino in den Räumen des Kunstvereins. Das empfindsame Schaffen, das sich von der traditionellen japanischen Kunst durch die europäischen Einflüsse in Materialauswahl und Darstellung wandelt, stellte Dr. Dietmar Schuth vor.
Nach dem Studium der traditionellen japanischen Kunst arbeitete die in Kanagawa Japan geborene Mitsuko Hoshino in England und lebt seit einigen Jahren mit ihrer Familie in Heidelberg.
Zurückhaltend und fragil muten die Werke von Mitsuko Hoshino an und doch haben sie eine intensive Ausstrahlung, wie die beiden Werke Saya und Nana aus dem Zyklus „distant silence“ beweisen. Die Kinderfiguren sind umgeben von der unsichtbaren Umwelt, die wie nach der Katastrophe von Fukushima auch sehr bedrohlich sein kann. Die Werke der Künstlerin sind noch bis 25. Juni Samstags und Sonntags von 15 – 18 Uhr in den Räumen des Kunstvereins Renzstraße 7-9 zu sehen.