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  • Mo., 26. Februar 2024, 09:48 Uhr
    Klinikum Worms: 280 Kinder besuchten die Wormser Teddyklinik

    Kuscheltiere erfolgreich behandelt

    Chefarzt Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf und Medizin-Studentin Kira Schaad bei der Untersuchung eines Teddybären. Foto: Klinikum Worms

    Am Montag, dem 19. Februar, öffnete die Wormser Teddyklinik das erste Mal seit Corona wieder ihre Türen. 280 Kinder haben von 8.30 bis 18 Uhr der Teddyklinik mit ihren verletzten und kranken Kuscheltieren einen Besuch abgestattet.


    Kuscheltiere wurden untersucht

    Am Vormittag kamen Kinder aus Wormser Kindertagesstätten und Kindergärten ins Klinikum, um dort ihre Kuscheltiere untersuchen zu lassen. Wie bei einem „normalen“ Arzt- bzw. Krankenhausbesuch ging es für die Eulen, Hunde oder Löwen erst einmal an die Anmeldung. Dort wurden die kuscheligen Begleiter der Kinder gewogen und gemessen; danach folgte die Untersuchung bei den Teddydocs – den Medizin-Studenten im Praktischen Jahr. Sobald die Diagnose feststand, ordneten die Teddyärzte gegebenenfalls noch weitere Untersuchungen wie zum Beispiel Röntgen und CT oder einen Verband an. Abschließend ging es zur Apotheke, die von einigen Pflegeauszubildenden betreut wurde.


    Zudem gab es eine OP-Show, in der Teddybär Benni operiert wurde. Mit der Assistenz der Kinder, die mit OP-Haube und Maske ausgestattet direkt um den „OP-Tisch“ stehen durften, konnten die Teddydocs den kuscheligen Patienten Benni von seinen Bauchschmerzen befreien.


    Kindern die Angst nehmen

    Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, erklärt, wieso das Projekt Teddyklinik für viele Kinder eine sehr positiv prägende Erfahrung sein kann: „Für Kinder, die eine natürliche Neugier in sich tragen, kann ein Arztbesuch – der oft von Schmerz und Angst durch Krankheiten bestimmt wird – zu etwas Negativem werden.“ Ein Ziel der Teddyklinik ist es daher, den Kindern auf der einen Seite die Angst zu nehmen und auf der anderen Seite Vertrauen in die Ärztinnen und Ärzte zu schenken, so der Chefarzt weiter. „In der Teddyklinik können die Kinder also spielerisch erleben, dass ein Krankenhausbesuch gar nicht so schlimm ist“, erläutert Univ.-Prof. Knuf.


    Organisiert und geleitet wurde die Teddyklinik von den Medizin-Studenten im Praktischen Jahr mit der Unterstützung einiger Pflegeauszubildenden der Zentralen Ausbildungsstätte für Pflegeberufe.

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