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Do., 03. April 2014, 17:53 Uhr
CDU-Stadtratsfraktion, Bürgermeister, Jan Metzler und Adolf Kessel stehen Rede und Antwort in Wiesoppenheim / Ortsverbands-Chef Peter Rißberger zeigt bei Rundgang Projekte und geplante Maßnahmen
„Lärmschutzwand und neues Baugebiet voranbringen“
Der Vorsitzende der CDU-Wiesoppenheim, Peter Rißberger (Mitte), erläutert beim Rundgang Projekte. Bundestagsabgeordneter Jan Metzler (links) stellt Rückfragen.
„Wiesoppenheim gemeinsam voranbringen“ – das hat sich Ortsverbands-Vorsitzender Peter Rißberger auf die Fahnen geschrieben, der seit 1999 die Union in dem Vorort leitet. Was die CDU Wiesoppenheim dabei konkret plant, das zeigte Rißberger, der nach dem Willen der CDU auch der künftige Ortsvorsteher von Wiesoppenheim werden soll, im Rahmen eines Rundgangs. Begleitet wurde die Wiesoppenheimer Union dabei von etlichen interessierten Bürgern und der CDU-Stadtratsfraktion. Bundestagsabgeordneter Jan Metzler, Landtagsabgeordneter Adolf Kessel und Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek standen dabei gleichermaßen für Fragen offen, wie die Beigeordnete Petra Graen, der CDU-Fraktionssprecher im Stadtrat, Dr. Klaus Karlin und die anderen Mitglieder der CDU-Stadtratsfraktion.
„Wiesoppenheim muss für junge Familien attraktiv bleiben“
Rißberger will die Ausweisung eines neuen Baugebiets in Angriff nehmen: „Wiesoppenheim muss für junge Familien attraktiv bleiben“, sagte er, auch mit Blick auf die Erhaltung der Grundschule und des Einzelhandels in dem Vorort. Erste Gespräche mit den Verantwortlichen der Stadt hätten bereits stattgefunden. „Wir sind zuversichtlich, in diesem Jahr ein Ergebnis präsentieren zu können“. Die CDU kann sich das Gebiet südlich des Ortseingangs, von Weinsheim kommend dafür vorstellen. Dort können zwischen 20 und 30 Bauplätzen entstehen.
„Die Wohnqualität stimmt, das Gebiet lässt sich gut in den übrigen Ortsteil integrieren und eine Erschließung dort beseitigt das Problem der überfluteten Keller im Ortseingangsbereich bei Starkregen “, argumentiert Rißberger. Eine Alternative könnte die Fläche nördlich der Stefan-Zweig-Straße sein, wobei hier noch Beratungsbedarf besteht im Ortsbeirat und mit der Verwaltung. Hier sieht die CDU die Gefahr, dass dieses Baugebiet zu weit außerhalb liegt und sich Neubürger dann auch schwieriger in den übrigen Ortsteil integrieren können. Außerdem sei dort die Zuwegung schwierig und das Gebiet liege dicht an der Talbrücke der Autobahn A61.
Geld für Maßnahme kommt vom Bund
Dass die Lärmschutzwand an der Talbrücke tatsächlich erneuert wird – in diesem Punkt setzt die CDU große Hoffnung auf Bundestagsabgeordneten Jan Metzler. Dieser hat in den nächsten Tagen ein Gespräch mit der zuständigen Staatssekretärin im Verkehrsministerium. Von diesem Gespräch wird viel abhängen, weil das Geld für die Maßnahme vom Bund kommt. Rißberger erinnerte daran, dass die Forderung nach einer Lärmschutzwand auf zwei CDU-Anträge zurückgeht. Die Wiesoppenheimer Christdemokraten hatten wegen diesem Thema auch schon CDU-Landeschefin Julia Klöckner eingeschaltet.
Im Rahmen des Rundgangs zeigte Rißberger der Gruppe auch den Seitenstreifen an der alten Schmiede. Dort will die CDU sich dafür einsetzen, dass einige Parkplätze angelegt werden.
Den dörflichen Charakter Wiesoppenheims erhalten Weitere Punkte, für die sich die Union stark macht, sind der Erhalt des dörflichen Charakters Wiesoppenheims, sowie die ärztliche Versorgung. Der Kindergarten soll erweitert werden für unter zweijährige Kinder und es sollen Einkaufsmöglichkeiten geschaffen werden für ältere und beeinträchtigte Menschen. Ein Kreisverkehr an der Kreuzung K 3 und L 395 zwischen Pfeddersheim, Wiesoppenheim und Heppenheim wird ebenso gefordert wie die Renovierung der Feuerwehr, eine Lösung für die hochwassergefährdeten Gebiete, die Umgestaltung des Friedhofs (Urnengräber/Urnenwand), sowie die Neugestaltung des Rathausvorplatzes.